Es ist nie zu spät für eigene Junge. Daniel Fenz über den SV Neuberg, der in der 2. Liga Süd auf den Nachwuchs setzt.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 12. Dezember 2018 (02:36)

Auch wenn die Zeichen beim ehemaligen Ostligisten und Burgenlandliga-Langzeitklub Neuberg mit Platz fünf und neun Zählern Rückstand auf Winterkönig Eberau sicher nicht auf Aufstieg stehen: Die Marschroute in der 2. Liga Süd stimmt mittlerweile.

Mit Christoph Herics als Trainer hat Obmann Martin Konrad längst den richtigen Mann gefunden, um beim Traditionsklub wieder vermehrt den eigenen Nachwuchs zu integrieren. Dieser fordert längst aktiv, dass die Youngsters in die Mannschaft eingebunden werden und zu ihrem Einsatz kommen. Daher ist es auch wenig verwunderlich, dass es im Winter kaum oder sogar keine externen Veränderungen geben wird.

Zu wichtig ist es dem Chefcoach, dass die Jungen aktiv integriert werden und nicht zu anderen Klubs abwandern. Als klares Indiz durften sie in der Halle in Oberwart reinschnuppern – der richtige Weg, den jungen Wilden ihre Chance zu geben. Damit ergibt sich auch eine Win-Win-Situation für den Verein. Werden mehr Spieler aus der Ortschaft eingebaut – eine gut funktionierende Nachwuchs-Spielgemeinschaft ist ja vorhanden – kommen auch die Besucher wieder auf den Sportplatz. Und früher oder später ergibt sich das Thema Burgenlandliga-Wiederaufstieg auf gesundem Wege vielleicht von selbst.