Es zählt nicht nur das Ergebnis . Über Negativ-Posts nach den Pinkafeld-Spielen gegen die Top-Teams.

Von David Marousek. Erstellt am 24. Juli 2019 (01:59)

Eine Wahnsinns-Woche liegt hinter den Kickern des SC Pinkafeld. Mit Rapid Wien und Mattersburg haben zwei im Burgenland beliebte Teams das Pinkafelder Stadion beehrt. Überraschungen gab es für die Besucher jedoch keine zu bestaunen, denn die Favoriten setzten sich gegen den Burgenlandliga-Verein zweimal deutlich durch. Und ganz ehrlich: Damit hat wohl ein jeder gerechnet.

Dennoch wurden auf der Facebook-Fanseite der Pinkafelder einige Stimmen laut, sogar der Begriff „fremdschämen“ wurde gepostet. Ein entbehrlicher Kommentar, denn es sollte wohl klar sein, dass Profi-Vereine, die zum Teil jeden Tag mehrmals trainieren, einem (gut geführten) Amateurverein wie Pinkafeld in neun von zehn Fällen deutlich überlegen sind. Mag sein, dass sich mancher SCP-Anhänger doch mehr als eine deftige 0:10-Pleite im ÖFB-Cup gegen den SVM oder ein 0:9 im Test gegen Rapid erwartet hatte. Stichwort 1:6 beim Probegalopp gegen Celtic Glasgow Ende Juni, als der schottische Meister zu Gast war.

Fakt ist aber, dass der Fußball-Familie in der Region drei attraktive Event-Zuckerl geboten wurden – nicht selbstverständlich, solche Teams in so geballter Form begrüßen zu dürfen. Das muss hängen bleiben, aber sicher nicht die sportliche Bilanz. Die zählt erst wieder richtig am Samstag – im BFV-Cup in Rudersdorf.