Frischer Wind und neue Energie. Martin Plattensteiner über die Fußballakademie (AKA) Burgenland.

Von Martin Plattensteiner. Erstellt am 01. Februar 2017 (09:15)

Die AKA-Blutauffrischung ist geglückt. Ex-Sportchef Hans Füzi hatte es sich im Sommer 2015 nicht leicht gemacht und seine „Trainer-Spezln“ Joe Furtner, Ossie Steiger, Werner Kögl sowie Alois Michlits abgelöst. Christoph Morgenbesser, Peter Grandits, Ronny Spuller und Franz Ponweiser rückten nach. Für letzteren räumte Füzi vor zwei Monaten seinen Tisch – er wechselte ins Verbands-Hauptquartier nach Eisenstadt.

Ponweiser besetzte seinen Trainerposten mit Manuel Takacs, neu ins Team kam Christoph Witamwas. Ponweiser, Grandits, Takacs und Witamwas verbindet – neben den sportlichen Qualifikationen – eines: Das Quartett ist (war) im Lehrerjob tätig. Und Pädagogik wird in der Ausbildung der Fußballtalente immer wichtiger.

Doch keine Sorge, verschult werden unsere Youngsters sicher nicht. In der U18 kommen die Besten unter die Fittiche von Ivo Smudla, der als Ex-Profi auf eine lange Spieler- und Trainerkarriere zurückblicken kann. Zudem trägt er das Herz auf der Zunge, ist nicht nur Coach, sondern auch Ziehvater und Ansprechpartner in allen Lebenslagen. Sein Co-Trainer, Ronny Spuller bringt den Burschen auch die Normalität der Arbeitswelt bei. Der gelernte Installateur hat erst spät mit dem Profisport begonnen und nie vergessen, dass das erlernte Handwerk goldenen Boden hat – oft mehr als eine Traumwelt von Euro-Millionen am Sportplatz.