Größerer Kader entscheidet wohl

Patrick Bauer über den Status quo der 2. Liga Süd, die sich in diesem Jahr in zwei Teile aufteilt.

Patrick Bauer
Patrick Bauer Erstellt am 04. Oktober 2017 | 01:52
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Großpetersdorfs Obmann Harald Schneller bezeichnete die Situation zuletzt als „komplett irre“ und auch andere Verantwortliche sehen die Lage der 2. Liga ähnlich, drücken es nur mit anderen Worten aus. Während die Traditionsklubs aus Jennersdorf und Oberwart vorne wegmarschieren und mittlerweile schon zwölf respektive elf Punkte Vorsprung auf den Dritten aus Eberau aufweisen, liegen die restlichen 14 Vereine innerhalb von neun (!) Zählern.

So aufgesplittet war die Liga quasi noch nie und viel wird sich daran auch nicht mehr ändern. Zu ausgeglichen scheinen die Vereine, jeder kann jeden – das Führungsduo ausgenommen – schlagen. Eigentlich blieben einzig die Eberauer bis dato hinter den sich selbst gesteckten Erwartungen, wobei sich Platz drei nun auch nicht mehr schlecht liest. Diese werden sich angesichts der Kaderstärke auch nach oben hin vom unteren Feld verabschieden, wobei der Abstand auf das Top-Duo schon extrem groß scheint.

Es bleibt die Frage: Führt an Oberwart ein Weg vorbei? Vermutlich nicht, denn während Jennersdorf kadertechnisch schon auf dem Zahnfleisch daherkommt, konnte der SVO zuletzt Helmut Plank oder Peter Lehner nachschießen. Das könnte zumindest für die bald anstehende Winterkrone entscheidend sein.