Kein Fehlstart – dann ist alles drin.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 12. Juli 2017 (02:49)

Der SV Stegersbach zählte in der Vorsaison zum Nonplusultra der BVZ Burgenlandliga. Daran änderte auch der dritte Rang nichts, denn wie die Elf von Max Karner in den meisten Spielen auftrat, hatte Hand und Fuß. Die Laufwege stimmten, die Flexibilität der Tempoverschärfung auch und neben dem behutsamen Einbau der jungen Kräfte wie Thorsten Schriebl, die gerne öfter länger gespielt hätten, hätte man auch die richtige Mischung aus Jung und Alt im Kader gehabt. Zu oft stand man sich aber selbst im Weg, belohnte sich nicht. So landete man hinter den Neubergern, die sich die Südkrone aufgrund der vergebenen Stegersbacher Chancen verdient aufsetzten. Über den Sommer wollte man dann offensiv zulegen. Mehr „Kaltschnäuzigkeit“ war gefragt und Dominik Weiss rückte in den Fokus. Dieser entschied sich am Ende für Gleisdorf und Michael Pittnauer schlug im Süden auf, wobei mit Julian Binder und Matthias Lindner die beiden torgefährlichsten Kicker den SVS verließen.

Es wird Zeit brauchen, ehe Pittnauer das System Karners vollends inhaliert hat, denn dieses ist komplex, aber auch erfolgsversprechend. Hoffentlich verschläft man den Start nicht, sondern punktet konstant und kann Mattersburg fordern. Das wird eine schwierige Aufgabe, die aber nicht unlösbar ist, wenn das System etwaige Zeitmängel auffängt.