Manchmal läuft es einfach nicht

Michael Pekovics über die aktuelle „Seuchensaison“ der Oberwart Gunners und die Play-offs.

Erstellt am 07. März 2018 | 01:37
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Die Oberwart Gunners waren in den vergangenen Jahren erfolgsverwöhnt: Nach dem Basketball-Bundesliga-Meistertitel im Jahr 2016 folgte in der nächsten Saison überraschend der Vizemeistertitel.

Dabei wollte man in dieser Spielzeit schon mit dem Aufbau der jungen Spieler beginnen, Stichwort „Neustart“. Dieser erfolgte dann schlussendlich erst in der aktuellen Saison – mit den bekannten Folgen: In der Tabelle nur Platz sieben, kämpft man in der kommenden Doppelrunde quasi um die letzte Chance, das Saisonziel – die Play-offs – doch noch zu erreichen. Der Anfang wurde mit dem Sieg gegen Fürstenfeld schon gemacht, jetzt müssen auch gegen Klosterneuburg (auswärts am Freitag) und Wien (in Oberwart am Sonntag) Erfolge her. Aber auch wenn diese ausbleiben, ist das kein Beinbruch.

Denn die Integration der jungen und noch jüngeren Spieler – die Gunners treten mit einem Durchschnittsalter von unter 20 Jahren an – hat großteils gut geklappt. Sebastian Käferle, Benjamin Blazevic und Co. sind zu Leistungsträgern herangereift. Bitter, dass ausgerechnet jetzt der bisher stärkste Gunners-Legionär Louis Dabney verletzungsbedingt ersetzt werden musste. Aber solange der Gunners-Geist noch lebt, ist alles drin – auch wenn es heuer wirklich alles andere als „rund“ läuft.