Nach der Saison ist vor der Saison.

Von Michael Heger. Erstellt am 04. Juli 2018 (01:27)

Am 10. Juni gingen die letzten Spiele der Saison 2017/18 über die Bühne. Während sich viele anlässlich des Ferienstarts in Urlaub begeben, herrscht auf den Fußballplätzen des Landes schon wieder Hochbetrieb. Zahlreiche Klubs starteten in die Vorbereitung, einige absolvierten am Wochenende bereits die ersten Testspiele.

Auch ins Sachen Transfers geht es jetzt in die heiße Phase. Bis 16. Juli ist das Übertrittsfenster geöffnet. Viele Zugänge wurden schon über die Bühne gebracht, doch es wird weiterhin oftmals gepokert. Spieler mit mehreren Angeboten versuchen da, das Beste für sich herauszuholen und die Vereine, die unter Zugzwang sind, versuchen ihr Möglichstes, um einen schlagkräftigen Kader für die neue Saison auf die Beine zu stellen. Oft ergibt sich daraus ein Ungleichgewicht zugunsten des betreffenden Spielers, das natürlich für die Vereine nicht gerade förderlich ist. Ergo werden wiederum zahlreiche Kandidaten getestet, um doch noch eine erfolgreiche Kosten-Nutzen-Rechnung zu erzielen. Das nährt die Gerüchteküche, die sich wie immer überschlägt, aber das macht in dieser Phase auch den Reiz des Fußballs aus.

Unsere Funktionäre allerdings werden schon den Saison-Beginn herbeisehnen, denn: Der „normale“ Spielbetrieb ist im Vergleich zur Sommervorbereitung samt Transferzeit die ruhigere, weil viel besser planbare, Periode.