Nur kein weiteres Abstiegs-Kapitel. Über den SV Eltendorf, der sich an keinen guten „Vorbildern“ orientierte.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 02. Oktober 2019 (01:30)

Der SV Eberau als amtierender Meister und Oberwart als Süd-Krösus der vergangenen Jahrzehnte in der Saison 2016/17, danach der SV Neuberg, der als „bestes Südteam“ 2018 runter musste und im heurigen Sommer der SV Stegersbach, der zwischenzeitlich in der Regionalliga für Furore sorgte: Alle zogen das Los des Burgenlandliga-Abstiegs! Auch beim SV Eltendorf sieht es dieser Tage nicht allzu gut aus, denn nach dem 1:2 in Oberwart befindet sich die Elf von Denis Kulovits gemeinsam mit Klingenbach am Tabellenende. Als erfolgreichstes südliches Team der Vorsaison – der SVE wurde Vierter– war man gestartet und wollte mit Neo-Trainer Kulovits und jungen Neuzugängen eine ähnliche Rolle wie zuletzt einnehmen. Weit gefehlt, denn die Abgänge von Daniel Seper, Benjamin Posch und Ausnahmekönner Nikola Golenja konnte man bis dato nicht kompensieren.

Gut möglich, dass man den Umbruch unter- und die eigenen Fähigkeiten überschätzte. Klar ist aber auch, dass die Liga im unteren Drittel schwächer als noch in den Vorjahren eingestuft werden kann. Und dennoch braucht man schnell Punkte, denn vermeintlich individuell unterlegene Teams, drohen zu enteilen. Zudem muss im Winter eine Kaderauffrischung her. Die muss nicht groß, aber qualitativ gut sein. Dann sollte man kein weiteres Kapitel südlicher Absteiger öffnen.