Nur zu hoffen ist doch zu wenig . Über die Problematik der 2. Klasse Süd A und Süd B, wo der BFV nun gefordert ist.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 03. Juli 2019 (01:57)

Am vergangenen Dienstag war es amtlich: Die 2. Klasse-Spielzeit 2019/20 wird mit einer 13:11-Einteilung über die Bühne gehen. Bis zum 17. Juni konnten die 24 Vereine Protest einlegen und neun machten davon auch Gebrauch.

So kam der Vorstand des burgenländischen Fußballverbandes vor etwas mehr als einer Woche zusammen und entschied, dass die getätigte Einteilung auch weiter Bestand habe. Ein weiterer Protest war sinnlos, denn die „Causa Welgersdorf“ aus dem Vorjahr – der Klub wurde in die Süd B-Klasse zwangsversetzt und ging bis zum ÖFB-Schiedsgericht, der Protest wurde aber abgeschmettert – besagt, dass der jeweilige Landesverband für die Einteilung zuständig sei.

Ein Entscheid, der nicht von allen mit Wohlwollen aufgenommen wurde. So geht die Süd B-Hinrunde mit nur fünf Heimspielen über die Bühne. Ein Minimum, das die Vereine in Bedrängnis bringen kann. Gutes Bild macht der BFV, der keinen Klub zu einem Wechsel zwangsverpflichten will, insofern nicht, als die Entscheidung für die Süd A-Vereine und gegen die Süd B interpretiert werden kann.

Gefragt ist Transparenz und schnelles Handeln, denn nun wartet eine Saison, in der man sich dem Problem annehmen kann. Der BFV steht in der Pflicht, denn nur zu hoffen, dass die 1. Klasse-Absteiger positiv für die Einteilung ausfallen, ist doch zu wenig.