Ruhe bewahren, nur so klappt es

Patrick Bauer
Patrick Bauer Erstellt am 26. April 2017 | 02:31
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Wieder nichts. Fünf Spiele in Serie verlor der Pinkafelder Traditionsklub unter der Ägide von Thomas Pratl noch nie. Pech, Unvermögen, fehlendes Spielglück – beim 0:1 gegen Eltendorf kam vieles zusammen. Auch dass Edelzangler Milan Beli aus 25 Metern ins lange Kreuzeck traf, war irgendwie bezeichnend für die Situation beim SCP, die schon einmal einfacher war. Mit Siebenmeilenstiefeln eilte die Konkurrenz aus Wimpassing und Oberwart zuletzt näher. Warum der Faden nach gutem Start so riss, ist schwer zu erörtern. Vielleicht wähnte man sich in der Entwicklung einen Schritt weiter, wollte den einen Pass zu viel, wobei man die Grundtugenden vergaß und so wieder in die Bredouille geriet. Am Freitag steht nun der Klassiker in Oberwart auf dem Programm und eine neuerliche Niederlage würde einiges ins Wanken bringen.

Man beachte den Konjunktiv. Klar ist, dass die Klubführung rund um Obmann Karl Hirt schon ganz genau einzuschätzen weiß, wie sich der Status quo darstellt. Und der ist, trotz ein paar Pleiten in Folge, sehr positiv zu bewerten. Siege werden kommen, ob nun in Oberwart oder vielleicht erst eine Woche später, aber dass die Pinkafelder noch in akute Abstiegsgefahr geraten, ist fast ausgeschlossen – auch, weil beim SCP in der Ruhe die Kraft liegt.