Schulprojekt wäre ein erster Schritt. Daniel Fenz über Volleyball im Burgenland und den fehlenden Meisterschaftsbetrieb.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 21. November 2018 (02:28)

Wer sich auf die Suche nach einer eigenen Volleyball-Liga im Burgenland macht, wird nicht fündig: Es gibt sie nicht. Dabei wäre die Vereinsstruktur gar nicht einmal so schlecht. Immerhin 15 Klubs sind beim Verband gemeldet. Die Zahl derer, die an einem regulären Meisterschaftsbetrieb teilnehmen, ist aber gering. Jennersdorf, Güssing und Oberschützen spielen in der Steiermark mit, Mattersburg in Niederösterreich. Im Bezirk Neusiedl/See finden die Klubs mit der Römerliga, einer bundesländerübergreifenden Hobbyliga, das sportliche Auslangen.

Das ist alles eine gewisse Basis, aber nicht mehr, wenn es um den Traum einer eigenen offiziellen „Burgenland-Liga“ im Volleyball geht. Diesen verfolgt jedenfalls Manfred Forjan, der als Vizepräsident des rot-goldenen Volleyballverbands am Werk ist. Und er möchte unbedingt in der Praxis für einen Schub sorgen, um Volleyball zu beleben. Im Blick hat der Jennersdorfer etwa ein Schulprojekt als Angebot in den Volks- und Neuen Mittelschulen sowie Gymnasien. Noch ist dieses Vorhaben nicht so konkret, dass bereits Nägel mit Köpfen gemacht wurden. Tatsache ist: Ganz ohne solche nachhaltigen Initiativen wird es nicht gehen, um das gesamte Werkl und den Nachwuchs sowie die Breite zu fördern. Denn dafür ist die rot-goldene Volleyball-Basis dann doch zu dünn.