Signalwirkung für die Süd-Kickerei. Über das traditionsreiche Duell zwischen dem SV Oberwart und dem SC Pinkafeld.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 24. April 2019 (02:47)

Der vergangene Freitagabend stand ganz im Zeichen des Nachbarschaftstreffens zwischen dem SV Oberwart und dem SC Pinkafeld. Der Zuspruch war dann in dieser Form nicht zu erwarten: Etwas mehr als 1.000 Zuseher wollten sich dieses Duell der Burgenlandliga nicht entgehen lassen, auch wenn es tabellarisch um nicht allzu viel ging.

Natürlich ist da der Status die Saison als „bestes“ Süd-Team zu beenden, aber Abstiegsdrama war es keines und auch mit der Meisterfrage hat aufgrund der Draßburger Ausnahmestellung keiner etwas zu schaffen. Und dennoch darf man nach dem letztendlichen 2:2 mit sehr gutem Spiel feststellen: Der Amateur-Fußball im Südburgenland bewegt weiter, auch wenn die Ergebnisse in den letzten Jahren mit drei Abstiegen – erst Oberwart, dann Neuberg, jetzt Stegersbach – nicht immer mit den Vorstellungen übereinstimm(t)en.

Es kann in den nächsten Jahren einiges passieren. Oberwart hat vieles vor, Pinkafeld auch, wobei diese mit ihrer Rolle in der Liga durchaus zufrieden sind. Dem Konkurrenten will man das Feld aber nicht alleine bestellen lassen. Das zeigte auch der Freitag, wo der SCP erst verhalten agierte, aber nach und nach seine Zurückhaltung ablegte und den drei Punkten nahe war. Ein Duell um die Vormachtstellung bahnt sich an. Das tut dem Süden nur gut.

Einen Rückblick auf das Match inklusive Videos findet ihr hier: