Spitzenbeleg für die Basisarbeit. Über den Süden als Sprungbrett für Basketball-Talente wie David Krämer.

Von David Marousek. Erstellt am 31. Juli 2019 (01:39)

Nach Thomas Klepeisz bei den Löwen aus Braunschweig, hat das Südburgenland nun schon seinen zweiten großen Basketball-Export ins Ausland. Mit David Krämer wechselt ein Spieler aus dem ehemaligen Nachwuchs der Oberwart Gunners in die höchste amerikanische Profiliga NBA. Dort haben die Phoenix Suns ein Auge auf den Deutschen geworfen, der nach seinem Engagement bei den Oberwartern in Ulm spielte.

Seit seinem fünften Lebensjahr war Krämer im Gunners-Nachwuchs aktiv, durchlief alle Jugendteams und stieß durch seinen Willen und eine gehörige Portion Talent bis in die Bundesliga-Mannschaft vor. Auch wenn Krämer für Deutschland – mit der Staatsbürgerschaft seines Vaters – aufläuft, bleibt dennoch ein großes Ausrufezeichen für die eigene Nachwuchsarbeit. Dank der Ausbildung im Burgenland hat er mittlerweile seinen Platz im Nationalteam von Dennis Schröder und Co. gefunden.

Krämer ist eine absolute Ausnahmeerscheinung, aber im Ursprung kein Einzelfall. Denn die Gunners, aber auch die in Güssing spielenden Jennersdorf Blackbirds, haben längst erkannt, dass der Weg langfristig nur über den Aufbau von Nachwuchsspielern gehen kann. Etwas, wovon sich manche Fußballvereine noch eine Scheibe abschneiden könnten.