Erstellt am 18. Juli 2018, 01:46

von Martin Ivansich

Viermal Hoffnung, einmal Warnung . Martin Ivansich über die Ausgangslage der heimischen Klubs im ÖFB-Cup.

Die Rollen der burgenländischen Teilnehmer in der ersten Runde des Uniqa ÖFB Cups sind klar verteilt. Für Bundesligist Mattersburg zählt beim Regionalliga Mitte-Klub Allerheiligen nur das Weiterkommen. Ganz anders ist die Ausgangslage für die vier restlichen rot-goldenen Vertreter: Burgenlandliga-Absteiger Neuberg muss beim niederösterreichischen Ostliga-Aufsteiger Leobendorf ran: Die Südburgenländer sind der klare Außenseiter.

Noch krasser ist die Lage im Norden. Da lautet das Duell zweimal Regionalliga Ost gegen Bundesliga und einmal Burgenlandliga gegen Bundesliga. Während Parndorf und Neusiedl mit Altach und Admira zwar einen Oberhaus-Klub, aber eben nicht unbedingt das ganz große Los zogen, hat BFV-Cupsieger Siegendorf mit Titelverteidiger Sturm Graz einen echten Publikums-Hit erwischt. Sportlich ist die Aufgabe für alle drei Teams immens schwer. Dass im Pokalbewerb aber immer wieder allgemeine Fußball-Gesetze und klare Kräfteverteilungen außer Kraft treten, ist allgemein bekannt. Und besonders im Burgenland weiß man spätestens seit der letzten Saison, in der Wimpassing am Weg ins Viertelfinale (!) Bundesliga-Klubs bezwang —, dass nichts unmöglich ist. Für Parndorf, Neusiedl, Siegendorf, aber auch für Neuberg darf das im Vorfeld als berechtigter Hoffnungsschimmer durchgehen. Für Mattersburg muss es ein deutliches Warnsignal sein.