Was zählt, ist die Perspektive. Über die aktuelle Ausgangslage des FC Südburgenland in der Bundesliga.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 08. Mai 2021 (03:45)

Und jährlich grüßt das Murmeltier. So kann man die aktuelle Situation des FC Südburgenland einordnen. Schon im Winter war klar, dass es für den rot-goldenen Frauen-Bundesliga-Verein erneut ein schwieriges Unterfangen werden würde, der Konkurrenz Paroli bieten zu können. Abgänge wie der von Offensiv-Allrounderin Franziska Thurner schmerzten und konnten auch Pandemie-bedingt nicht adäquat aufgefangen werden.

So liegt das Team vier Runden vor Saisonschluss am Tabellenende. Mehr denn je steht der Ligaerhalt am Spiel. Unversucht bleibt dabei nichts, denn zuletzt trennte man sich von Rene Mahlknecht und installierte mit Joachim Steiner, Harald Rehberger und Michi Thek ein neues Trainer-Trio, das schon länger in der HAK Stegersbach Konzepte austüftelt, die der Region und dem Frauenfußball in unseren Breiten helfen sollen.

In naher Zukunft soll das Bundesliga-Mittelfeld die neue Tabellen-Heimat des FC Südburgenland sein. Die theoretischen Ansätze auf Sicht sind die eine Seite, die Punktejagd im Hier und Jetzt die andere. Die wird sehr schwierig – es braucht wohl sechs Punkte, um oben zu bleiben. Der Impuls auf der Trainerbank könnte hier helfen, um doch noch die spontane Kehrtwende zu schaffen. Was aber längerfristig zählen muss, ist das Konzept. Das sollte auch im Fall eines Abstiegs greifen. Dann hätte es echte Substanz.