Zentrale Achse ist ein Pluspunkt.

Von Patrick Bauer. Erstellt am 08. August 2018 (01:06)

Die Zeiten, in denen der SV Stegersbach vor Saisonbeginn zum engeren Favoritenkreis der Burgenlandliga zählte, sind vorbei. Der Umbruch, der über den Sommer folgte, war immens. Viele Kicker verließen den Traditionsverein, während man im Gegenzug vor allem aus der Steiermark kickendes Personal für sich gewann. Klar ist, dass diese Mannschaft Zeit benötigt, aber zumindest zentral mit Goalie Gergely Levay, Kapitän Michael Daum und Stratege Christoph Kienzl über eine Achse verfügt, auf die es nun aufzubauen gilt. Wie es sich im Saisonverlauf entwickelt, bleibt abzuwarten, wobei der Hoffnungsträger sowieso auf der Trainerbank sitzt: Lukas Poglitsch, der schon in jungen Jahren mit Rohrbach/Lafnitz in die steirische Oberliga aufstieg und sich so erste Meriten erwarb. Er weiß also, wie Erfolg funktioniert, denn Meister wird man nicht im Vorbeigehen.

Leicht wird es aber nicht, denn personell darf nur wenig passieren, denn viel Tiefe besitzt der Kader nicht. So gilt es, konstant zu punkten und im Winter, wenn die Zeit nicht ganz so drängt, personell nachzulegen. Dass das schwierig ist, steht außer Frage, aber es war auch jetzt eine Herkulesaufgabe, ein Team auf die Wiese zu stellen, das mithalten kann. Und das kann der SVS, wie man beim 1:0 in Oberwart bewies, wobei da auch Glück mit dabei war.