Stadt baut unten, die OSG oben. Michael Pekovics über eine Stadt im Aufwind – angetrieben vom Gestaltungswillen der OSG.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 08. Februar 2017 (16:57)

In Oberwart gibt es derzeit kaum große Bauprojekte, bei denen die OSG ihre Finger nicht im Spiel hat. Dabei beschränkt sich die Siedlungsgenossenschaft längst nicht nur mehr auf den Wohnungsbau, siehe Demenzzentrum, siehe STEP Gästehaus, siehe Hochhaus „H2“.

Schon jetzt wohnen mehr als 40 Prozent der Stadtbevölkerung in Wohnungen oder Reihenhäuser der „Siedlung“, künftig wird die OSG aber auch abseits ihres klassischen Geschäftsfeldes an Bedeutung gewinnen. Dafür sorgt Obmann Alfred Kollar, der früh begriffen hat, dass Wohnungsbau alleine nicht genug ist – zumindest nicht im Südburgenland, wo die demografische Entwicklung tendenziell eher nach unten zeigt.

Aber auch wenn im Norden mehr Geld zu verdienen ist – Stichwort Wohnungsboom in Bruckneudorf – als im Süden, vergisst die OSG nicht auf ihre Wurzeln. Und die liegen nun mal in Oberwart. Die Verantwortlichen der Bezirkshauptstadt sind nun gefordert, sich auf die geänderten Rahmenbedingungen einzustellen. Nicht nur wegen der OSG, sondern weil die Stadt allgemein wächst. Und das schneller, als sie das in manchen Bereichen (Verkehr, Infrastruktur) auch verträgt.