Weniger Feste, aber mehr feiern. Michael Pekovics über den abgespeckten Veranstaltungskalender im Kulturpark.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 25. Januar 2017 (04:22)

Im heurigen Sommer wird es also weniger Veranstaltungen im Oberwarter Kulturpark geben als in den vergangenen Jahren. Freuen wird das mit Sicherheit einige lärmgeplagte Anrainer rund um das Areal, deren Beschwerden waren schon bisher immer der Grund, warum die „Sperrstunde“ so penibel genau eingehalten werden musste. Generell ist zu den Veranstaltungskalendern der Vorjahre zu sagen, dass sie einerseits ambitioniert, aber andererseits von der Bevölkerung nicht immer gut (genug) angenommen wurde.

Und doch gab es immer wieder Höhepunkte, zu denen die Besucher in Massen strömten. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass sich die Verantwortlichen heuer dazu entschlossen haben, nach dem Motto „Weniger ist mehr“ zu handeln. Aufgrund der wegfallenden Tourismusgelder und nach dem Aus des Gewerbevereins „Oberwart Plus“ war das zwar keine ganz freiwillige Entscheidung, könnte aber unterm Strich sogar mehr bringen: Dann nämlich, wenn zu den jetzt weniger Veranstaltungen mehr Besucher kommen, der Kulturpark damit auch richtig voll ist und das damit einen nachhaltig positiven Effekt hat.