Stadt will Gebühren für Parkplätze. Gebühren und Kurzparkzonen werden im nächsten Jahr ein Thema werden. Verkehrsexperte arbeitet an einem Konzept.

Von Carina Fenz. Erstellt am 03. Oktober 2018 (04:36)
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Der Verkehrsausschuss der Stadt hat einen Verkehrsexperten mit der Erstellung eines Konzepts zur Parkraumbewirtschaftung beauftragt. Mit der Fertigstellung des Parkhauses der KRAGES, gestern Dienstag (nach Redaktionsschluss), im Sommer 2019 müssen vor allem die Kernbereiche rund um das Spital fertig konzipiert sein. „Hier sollen die Autofahrer dann gezwungen sein das Parkhaus zu benutzen und nicht die Freiflächen verparken, weil sie kostenfrei wären“, erklärt Stadtchef Georg Rosner. In der Innenstadt soll das Parkkonzept vor allem „wirtschaftsfreundlich“ sein. Geplant sind Parktickets, die erst dann zu lösen sind, wenn eine gewisse Parkzeit überschritten ist.

Dauerparker sollen raus aus der Innenstadt

„Es ist besonders notwendig, die Dauerparker aus der Stadt zu bekommen. Es gibt genügend Park‘n‘Ride Flächen außerhalb der Oberwarter Innenstadt“, argumentiert Rosner. Hier ist auch das ehemalige Triumph-Gelände im Gespräch, um weitere Parkflächen zu schaffen. Das Thema Parkgebühren will Rosner nicht „überstrapazieren“. „Was bei uns neu ist, gilt in anderen Städten als Usus. Es geht nicht darum, dass wir die Leute ausboten wollen, sondern es geht darum, den vorhandenen Parkraum richtig zu bewirtschaften“, sagt Rosner.

Wann das Konzept fix umgesetzt werden soll, steht derzeit noch nicht fest. Nur so viel: „Heuer wird es definitiv nicht sein“, erklärt Rosner. „Aber ist das KRAGES-Parkhaus im nächsten Jahr fertig, dann sollten wir auch einen ersten Schritt gesetzt haben, deshalb müssen wir jetzt Gas geben“, so Rosner.