Entlastung für Anrainer. Mit der Rahmenvereinbarung zu einer Zufahrt zum Parkhaus und später Krankenhaus will die Stadt die Entlastung der Dornburggasse und einer Verkehrsberuhigung bewirken.

Von Carina Fenz. Erstellt am 27. Februar 2019 (04:02)
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Für die verkehrsgeplagten Anrainer der Dornburggasse soll die neue Zufahrt zum Krankenhaus eine Entlastung bringen. Anrainer fordern dies bereits seit vielen Jahren.
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Am Donnerstag hat der Gemeinderat eine Rahmenvereinbarung mit dem Land Burgenland zur Neuerrichtung der Krankenhauszufahrt beschlossen. „Derzeit erfolgt die Zufahrt durch ein stark bewohntes Gebiet. Dies ist für die Anrainer eine Belastung und verzögert die Anfahrt von Rettungswägen. An stark frequentierten Tagen hat die Rettung, im Notfall, keine Chance schnellst möglich im Krankenhaus zu sein“, analysiert Verkehrausschussobmann Gemeinderat Helmut Gaal (ÖVP).

Durch eine Zufahrt von der Bundesstraße will man jetzt bewirken, dass die Dornburggasse vom Verkehr entlastet wird und „den Bewohnern Lebensqualität zurückgegeben wird“, argumentiert Gaal. Wie diese neue Zufahrt jedoch in Zukunft verlaufen wird, steht noch nicht fest — ein Kreisverkehr auf der B63a scheint aber die wahrscheinlichste Lösung.

„Ohne diese Vereinbarung kann das Land nicht beginnen Machbarkeitsstudien durchzuführen und etwaige Berechnungen und Verhandlungen aufzunehmen“, betont Bürgermeister Georg Rosner die Wichtigkeit dieser Vereinbarung. „Da neben der Dornburggasse auch die Schulgasse, die Spitalszufahrtstraße und ein Teil der Steinamangererstraße betroffen sind, gibt es jetzt mehr Möglichkeiten am Verkehrskonzept für Oberwart zu arbeiten. „Nach dem ersten Schritt im Gemeinderat werden wir weiter dranbleiben, dass die Verkehrsberuhigung nicht nur ein Versprechen bleibt, sondern auch umgesetzt wird, für mehr Lebensqualität und Sicherheit für die Bevölkerung“, verspricht Rosner.