Parkgebühren sind ab 1. Jänner fix. Rund ums Krankenhaus werden ab 2020 Parkgebühren eingehoben. Der Beschluss fällt diese Woche im Gemeinderat.

Von Carina Fenz. Erstellt am 27. November 2019 (04:10)
Das Gebiet rund ums Spital ist als „Wildparkerzone“ bekannt, vor allem um den Gebühren beim Spital-Parkplatz zu entgehen.
BVZ

Lange wurde getüftelt, lange überlegt und jetzt steht fest, die Stadt Oberwart wird ab 1. Jänner des neuen Jahres, rund um den neuralgischen Punkt, das Krankenhaus, Parkgebühren einheben. Ein dementsprechender Beschluss und die Verordnungen wird der Gemeinderat (heute Mittwoch, 27. November/19 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses) beschließen.

„Wir haben in den letzten Wochen sehr konstruktive Gespräche geführt und alles auf Schiene gebracht. Auch die Opposition hat sich gut eingebracht und mitgearbeitet“, erklärt Stadtchef Georg Rosner, der sich einen einstimmigen Beschluss wünschen würde. Das kostenpflichtige Parken wird in Teilen der Dornburggasse, der Schulgasse, der Sportlände und der Informstraße gelten. In allen anderen Nebenstraßen des Krankenhauses wird es ebenfalls Parkverbote geben, „allerdings wird es für Anrainer Ausnahmeregelungen geben“, so Rosner, der noch im Dezember eine Infoveranstaltung für die betroffenen Anrainer machen möchte.

In jenen Straßen, in denen das Parkverbot ab 1. Jänner 2020 gilt, müssen Autofahrer für eine halbe Stunde Parken 50 Cent bezahlen. Um die Einhebung der Gebühren allerdings „bürgerfreundlicher zu gestalten“, so Rosner, wird es auch möglich sein kleinere Beträge einzuwerfen, um eine kürzere Parkdauer zu ermöglichen, „für kurze Erledigungen“, so Rosner. Werden beispielsweise zehn Cent in den Automaten geworfen, so ist es möglich rund sechs Minuten zu parken. Ausgearbeitet wurde das Parkraumbewirtschaftungskonzept auch in Zusammenarbeit mit der KRAGES, darum werden die Tarife jenen ans KRAGES-Parkhaus angepasst.

„Es wird von Beginn an Kontrollen geben“

Das Parkverbot rund ums Krankenhaus wird von Montag bis Sonntag von 8 bis 18 Uhr gelten. Kontrolliert wird von einer privaten Security Firma. „Die Kontrollen wird es von Beginn an geben“, kündigt Rosner an. Aufgestellt werden die Parkautomaten Anfang Dezember.