Parkgebühren werden ab 3. Feber eingehoben

Ab Montag nach der Baumesse hebt die Stadtgemeinde Gebühren für das Parken rund ums Krankenhaus ein. Am Sonntag kann jetzt doch gratis geparkt werden.

Carina Fenz
Carina Fenz Erstellt am 24. Dezember 2019 | 04:15
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7778574_owz52cari_sow_parkraumbewirtschaftung_o.jpg
Ab 3. Feber gelten rund um das Oberwarter Krankenhaus Parkgebühren (Details dazu in der Infobox rechts).
Foto: Stadtgemeinde Oberwart

Der Gemeinderat hat in seiner letzten Sitzung mehrheitlich doch noch Änderungen für die künftige Parkraumbewirtschaftung rund ums Krankenhaus beschlossen. Fest steht jetzt auch, dass die Gebührenpflicht in der Dornburggasse (Augartengasse bis Wirtschaftshof), Schulgasse (ab Brücke Rechtes Pinkaufer bis Krankenhaus), Sportlände, Informstraße (Brücke Pinkaufer bis Dornburggasse), Röntgengasse und Billrothgasse ab 3. Feber gelten wird.

„Die Veranstaltung, bei der Anrainer informiert wurde, hat uns zu einigen Änderungen veranlasst“, erklärte Stadtchef Rosner. So werden jetzt doch nur von Montag bis Samstagmittag Gebühren eingehoben, ursprünglich hätte auch der Sonntag dazugehören sollen. Weiters wird es in den Nebenstraßen keine Parkverbotszonen geben. „Hier kann 120 Minuten mit Parkuhr gratis geparkt werden. Die Exekutive wird dies auch überwachen“, so Rosner.

Für Anrainer bleibt das Parken weiterhin gratis. Sie brauchen aber eine Ausnahmebewilligung von der Gemeinde, welche für zwei Jahre gültig ist, aber jederzeit verlängert werden kann. Kritik hierfür kommt von der SPÖ: „Uns fehlt nach wie vor das Gesamtkonzept. Die sechs Minuten-Regelung ist zudem keine gute Option, da davon mehr Auswertige, als Oberwarter profitieren“, so Stadtrat Ewald Hasler.

Ebenfalls Kritik kommt von FPÖ-Gemeinderätin Barbara Benkö-Neudecker: „Es gibt nach wie vor keine Lösung für die Mitarbeiter des Gesundheitszentrums. Das hätte vorab mit der OSG besprochen werden müssen und nicht erst danach. Zur Einführung von Gebühren, gehört auch ein Gesamtkonzept und das fehlt“, so Benkö-Neudecker. Bürgermeister Georg Rosner dazu: „Im Jänner wird mit der OSG und dem Messe-Betreiber weiterverhandelt, um eine Lösung zu finden. Wir werden die Entwicklung laufend evaluieren und gegebenfalls werden auch Nachbesserungen erfolgen“, so Rosner.