Parkraumbewirtschaftung: Ab jetzt wird gestraft. Seit Montag muss rund ums Spital in Oberwart fürs Parken bezahlt werden. Anrainer bekommen Ausnahmebewilligungen.

Von Carina Fenz. Erstellt am 05. Februar 2020 (04:08)
Sportlich unterwegs ist Bürgermeister Georg Rosner.
C. Fenz

Groß war der Wirbel, klein war der Andrang der Autofahrer, zumindest wenn es danach ging in besagten gebührenpflichtigen Zonen zu parken. Am Montag ist die viel diskutierte Parkraumbewirtschaftung rund ums Krankenhaus gestartet. Die erste Bilanz nach knapp zehn Stunden fällt für Stadtchef Rosner positiv aus: „Der Start ist geglückt“, so Rosner.

In der vergangenen Gemeinderatssitzung wurde auch die Causa „Ausnahmebewilligungen“ geklärt, die im Vorfeld für viel Wirbel gesorgt hatte. Von der Tagesordnung wurde diese abgesetzt, „weil es laut Gemeindeverwaltungsabgabengebühr nicht notwendig war, diese zu beschließen“, so Rosner, der den Gemeinderat aber informierte und Kritik von SPÖ und FPÖ einstecken musste, die „von Konzeptlosigkeit (Barbara Benkö-Neudecker, FPÖ)“, „Kurzsichtigkeit (Ewald Hasler, SPÖ)“ und einem „Schnellschuss (Christian Benedek, FPÖ)“ sprach. Anrainer, die nachweisen können, dass sie ihren Lebensmittelpunkt in besagten Zonen haben, müssen künftig 132,70 Euro + 14,30 Euro Bundesabgabe zahlen, wenn sie eine solche für zwei Jahre beantragen. Die ursprünglich angedachten 60 Euro für zwei Jahre waren nicht rechtskonform. „Für diese Missverständnis entschuldige ich mich“, nahm Amtsleiter Roland Poiger den „Schnellschuss“ auf seine Kappe.

Am Messegelände wurde für Dauerparker eine Lösung gefunden. Die knapp 200 Parkplätze können um 25 Euro pro Monat angemietet werden.