Südliches Burgenland ging bei Wahl leer aus

Erstellt am 30. November 2017 | 01:57
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Keine Chance. Trotz zwölf von 30 Kammerräten aus dem Süden schaffte es Werderitsch nicht in die Stichwahl.
Foto: BVZ
Keine Unterstützung der südlichen Kammerräte für Maschinenring-Obmann Hans Peter Werderitsch.
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Das Südburgenland wird künftig mehr keinen Präsidenten in der Landwirtschaftskammer haben, Maschinenring-Obmann Hans Peter Werderitsch ging leer aus.

In der Vorwoche traf sich der Landesbauernrat in Eisenstadt, um über die Spitzenkandidaten des Bauernbundes für die Landwirtschaftskammerwahl 2018, also die Nachfolger von Franz Stefan Hautzinger und Adalbert Resetar, abzustimmen. Zur Wahl standen neben dem Südburgenländer Hans Peter Werderitsch auch Nikolaus Berlakovich und Werner Falb-Meixner.

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Spitzenkandidat. Nikolaus Berlakovich setzte sich in der geheimen Abstimmung als Spitzenkandidat durch.
Foto: BVZ

Im ersten Wahlgang setzten sich Berlakovich und Falb-Meixner durch, obwohl zwölf der 30 Kammerräte aus dem Südburgenland stammen. Dem Vernehmen nach sollen nur fünf Kammerräte für Werderitsch abgestimmt haben, eine offizielle Bestätigung dafür gab es mit dem Hinweis auf „geheime Wahlen“ aber nicht.

Einen Bewerber für das Präsidentenamt aus dem Südburgenland wird es aber trotz aller Geschehnisse geben, allerdings nicht vom Bauernbund. Wie die BVZ erfuhr, wird Thomas Karacsony, seines Zeichens Gemeindevorstand in Rechnitz, bei der Landwirtschaftskammerwahl für die FPÖ-Bauern ins Rennen gehen.

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