Wiener vergoldete sich im Speerwurf. Der Schreibersdorfer Adam Wiener (ATS Pinkafeld) setzte sich in Linz im Speerwurf gegen die Konkurrenz durch.

Von Daniel Fenz. Erstellt am 27. Juni 2018 (01:47)
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Zu stark für die Gegner. Adam Wiener präsentierte seine Goldmedaille auf der Gugl.
BVZ, zVg

Auf der Gugl in Linz (Oberösterreich) herrschten am Wochenende schwierige Bedingungen. Zum Teil starker böiger Gegenwind machte die Österreichische U23-Meisterschaft im Speerwurf zu einem echten Lotteriespiel. Der Schreibersdorfer Adam Wiener – Führender in der österreichischen Bestenliste – ging leicht verletzt mit einer Muskelzerrung an den Start. Während der Konkurrenz kaum Würfe über 50 Meter gelang, stellte sich der Südburgenländer auf die widrigen Bedingungen besser ein.

Konkurrenz war doch ein wenig schwächer

Wiener zeigte dank seiner hervorragenden Technik durchwegs Wurfweiten über die 50 Meter-Marke. Der Sportler musste seine ganze technische Überlegenheit ausspielen, um nicht durch einen „Lucky Punch“, durch einen seiner Konkurrenten, den Meistertitel aufs Spiel zu setzen. Mit vollster Konzentration und Siegeswillen machte er im dritten Versuch alles klar. Mit der Weite von 56,34 Metern im dritten der sechs Versuche, kam keiner seiner Kollegen an diesem Tag an seine Weite heran.

Trainer Ulreich von der Leistung begeistert

„Der Österreichische Meistertitel war trotz seiner Favoritenrolle einer der am schwersten erkämpfte für Adam“, meinte sein Trainer und Obmann Werner Ulreich.

Er sagte außerdem: „Wenn man mit solchen Bedingungen und mit einer Verletzung auch noch Österreichischer Meister wird, dann zeigt das schon von großer Klasse.“

Der Chefcoach war daher sehr stolz auf seinen Schützling. Jetzt geht es darum, die Verletzung auszuheilen, um für die Staatsmeisterschaften topfit zu sein. Diese finden in vier Wochen in Klagenfurt statt.