Drei Giftköder überlebt! Ein Hund mit sieben Leben

Der dreijährige Hund Charly überlebte in der Vorwoche bereits die dritte Giftköderattacke seines Lebens. Hundehalterin ist schockiert: „Einfach nur gemein.“

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 07. Juni 2017 | 05:25
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Charly überlebte bereits die dritte Giftköderattacke ...
Foto: BVZ

Immer wieder gibt es Berichte über vergiftete Haustiere, der jüngste Vorfall ereignete sich in der Gemeinde Litzelsdorf. Hundehalterin Katharina Grünauer bemerkte am Montag der Vorwoche, dass es ihrem dreijährigen Rüden Charly gar nicht gut geht.

„Es hat ihn am ganzen Körper gerissen“

„Es hat ihn am ganzen Körper gerissen und er musste sich ständig übergeben. Wir sind sofort zum nächsten Tierarzt gefahren, weil wir nicht gleich wussten, was mit ihm los ist und weil wir die Anzeichen einer Vergiftung schon früh erkannten“, erzählt Grünauer.

Zunächst hatte sie Chlor aus Grund für die Vergiftungserscheinungen vermutet, unmittelbar davor war Charly nämlich im Pool von Grünauers Eltern geschwommen. „Aber der Tierarzt konnte dann Chlor ebenso ausschließen wie Spritzmittel, Charly ist nämlich auch oft auf den Feldern unterwegs“, sagt Grünauer. „Laut meinem Tierarzt muss definitiv Gift im Spiel gewesen sein.“

Charly überlebte bereits die dritte Vergiftung

Mittlerweile geht es dem dreijährigen Charly zum Glück wieder gut, er hat in seinem kurzen Leben bereits jede Menge Erfahrung mit Gift sammeln können. „Das war bereits das dritte Mal, dass Charly vergiftet wurde, zuletzt ist ihm das in Loipersdorf passiert, wo ich früher gewohnt habe“, schüttelt Hundehalterin Katharina Grünauer den Kopf. „Ich weiß nicht, warum Menschen so etwas machen, das ist einfach nur gemein, sonst nichts.“

Der Vorfall wurde der Gemeinde gemeldet, das entsprechende Posting von Grünauer auf facebook wurde bereits mehrere hunderte Male geteilt. „Ich will die Hundebesitzer darauf aufmerksam machen, dass sie vorsichtig sein sollen, wenn ihr Hund etwas in der freien Natur frisst oder ungewöhnliche Anzeichen zeigt“, appelliert Grünauer.