Tierquäler versteckt Klingen im Futter. Polizei ermittelt gegen Tierquäler, der Hundefutter mit Kleinteilen versetzt haben und an Schäferhund verfüttert haben soll.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 11. April 2018 (05:18)
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Ein Schäferhund aus Litzelsdorf musste drei Mal leiden, weil ihm spitze Kleinteile verfüttert wurden.
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Schlimmer Fall von Tierquälerei in Litzelsdorf: Bereits drei Mal fand der Besitzer eines Schäferhundes spitze Kleinteile im Erbrochenen seines Hundes – die Polizei ermittelt jetzt gegen die unbekannten Täter.

Hund hatte drei Mal spitze Teile im Magen

Der erste Fall hatte sich bereits Anfang März ereignet. Ein 69-jähriger Hundehalter aus Litzelsdorf stellte am 2. März fest, dass sein sechsjähriger Schäferrüde erbrochen hatte und sich im Mageninhalt drei Schrauben mit einer Länge von jeweils drei Zentimetern befanden. Ähnliches bemerkte der Mann am 28. März und am 4. April, wo er Teile einer Rasierklinge oder einer Klinge eines „Stanleymessers“ im Erbrochenen fand.

Der Hundehalter hegt den Verdacht, dass jemand die gefährlichen Gegenstände mit Hundefutter über den Gartenzaun geworfen hatte, um seinem Hund damit zu schaden. Der Hund wies nach mehrmaligem Erbrechen keine weiteren Symptome einer Erkrankung oder offensichtliche Verletzungen auf.

Auf dem gleichen Grundstück werden noch zwei weitere Hunde gehalten, die aber augenscheinlich nicht betroffen waren. Derzeit sind keine Hinweise für ein Tatmotiv bekannt. Die Erhebungen sind im Gange.