Durch die Krise mit der "Nachbarschaftshilfe Plus". Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von „Nachbarschaftshilfe Plus“ waren während der Coronakrise, aber auch danach, sehr gefragt.

Von Eva-Maria Leeb. Erstellt am 11. Juli 2020 (05:02)
Volksschüler zeichneten Karten. Standortkoordinatorin Andrea Resch mit Hanna, Nico, Elisa, Luisa, Elena, Emily, Paul und Jonas.
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Seit mehr als einem Jahr ist die „Nachbarschaftshilfe Plus“ in Loipersdorf-Kitzladen im Einsatz. Waren es am Anfang neun ehrenamtliche Mitarbeiter, sind aktuell bereits 23 Helferinnen und Helfer im Einsatz. Gerade während der Coronakrise hat sich das Angebot der „Nachbarschaftshilfe Plus“ sehr bewährt.

Krise ließ Nachbarn näher zusammenrücken

Der Einkaufs- und Medikamentenservice brachte Dinge des täglichen Bedarfs und Medikamente nach Hause, beim Telefon-Besuchsdienst konnte übers Telefon geplaudert werden. „Die Arbeit während der Coronakrise war für uns eine echte Herausforderung. Es mussten viele Entscheidungen schnell aber auch durchdacht getroffen werden. In guter Zusammenarbeit mit der Gemeinde, ist uns das als Team sehr gut gelungen“, erklärt Koordinatorin Andrea Resch und meint weiter: „Gerade in dieser schwierigen Situation, die das tägliche Leben doch sehr verändert und eingeschränkt hat, ist uns wieder bewusst geworden, wie wichtig Nachbarschaftshilfe ist. Für die einen ist Nachbarschaftshilfe selbstverständlich, für die, die Hilfe benötigen, ist Nachbarschaftshilfe unbezahlbar.“

Die Nachfrage ist auch nach der Krise groß, „über 50 Mal durften unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter unseren Gemeindebürgern bereits wieder helfen und haben dabei über 85 Stunden verschenkt“, sagt Resch. Angeboten werden Fahr- und Begleitdienste, Einkaufs- und Medikamentenservice, Besuchsdienste, Spaziergehdienste, Kinderbetreuung (vorübergehrend) und Informationen zu sozialen Themen

Auch die Kinder der Volksschule Loipersdorf-Kitzladen waren für die „Nachbarschaftshilfe Plus“ im Einsatz, sie durften dieses Jahr die Kartenmotive (Geburtstagskarte, Gute Besserung Karte, Dankeskarte, Weihnachtskarte, Beileidskarte) für die ehrenamtlichen Mitarbeiter gestalten. Die Zeichnungen wurden von Projektleiterin Astrid Rainer ausgesucht.

Alle Kinder der Volksschule haben ein kleines Dankeschön von erhalten, und die „Gewinner“ wurden zusätzlich auch noch auf ein Eis eingeladen.