Raser in Schulgasse sorgen weiterhin für Aufregung. Markt Allhau: Trotz Geschwindigkeitsbeschränkung klagen Anwohner und Schulen immer noch über Raser, nun werden Maßnahmen gesetzt.

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 27. Oktober 2020 (05:36)
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„Die Beschränkungstafeln in der Schulgasse sind lediglich Zierde und werden komplett ignoriert. Besonders die Kinder, die zu Fuß oder per Fahrrad zur Schule kommen, sind besonders gefährdet,“ so das Echo einiger Anwohner in der Schulgasse.

Bereits im Jahr 2016 wurde die Geschwindigkeitsbegrenzung in der Gasse auf 30 km/h gesenkt, um Schülern einen sicheren Weg in die Schule zu ermöglichen. Doch laut Bevölkerung würden diese Maßnahmen durchwegs ignoriert. Messungen ergaben, dass sowohl Busse, als auch Autos teilweise mit bis zu 60 km/h durch die Gasse, an der sowohl Kindergarten, Volksschule als auch die Mittelschule liegen, rasen.

Null Toleranz bei zu schnellem Fahren

Auch die Gemeinde ist auf das Problem aufmerksam geworden und setzt nun Maßnahmen. Bürgermeister Hermann Pferschy suchte den Dialog zu den Busunternehmen, um auf das Problem aufmerksam zu machen und um Verständnis zu bitten. Auch die Eltern und Lehrer werden gebeten, die Beschränkungen ernster zu nehmen und einzuhalten. „Außerdem haben die Vertreter der Schulen, des Kindergartens und ich uns zusammengesetzt und gemeinsam über das Problem diskutiert, um einheitliche Lösungen zu finden“, so der Bürgermeister. Daniela Hallemann, Direktorin der Mittelschule, sieht vor allem zu den Stoßzeiten immer noch Probleme: „Dadurch, dass viele Eltern direkt in die Schulgasse fahren anstatt die Kinder davor aussteigen zu lassen, ist die Gasse oft überfüllt und die Kinder verlieren die Übersicht. So kommen sie gerade in Stoßzeiten wie um 13 Uhr, wenn viele Schüler Unterrichtsschluss haben, immer wieder in gefährliche Situationen.“

Auch die Polizei ist bereits informiert und wird verstärkt die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung in der Schulgasse kontrollieren.