Die „Kedlsche“ Kunst

Erstellt am 07. April 2018 | 05:49
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Tief mit dem Burgenland und Wien verwurzelt. Ausnahmekünstler Talos Kedl.
Foto: BVZ, zVg
Talos Kedl steht seinem Vater Rudolf um nichts nach. Beide waren und sind obsessiv und konzentriert am Werk. Von Daniel Fenz
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Die Bildhauer Talos und Rudolf Kedl haben vieles gemeinsam und sind doch so verschieden. Talos ist 50 Jahre alt, sein Vater Rudolf Kedl wäre heuer 90 Jahre geworden. Grund genug, um die 140 Jahre „Kedlsche“ Bildhauerkunst zu feiern.

Beide waren, beziehungsweise sind obsessiv und konzentriert am Werk und ebenso auf unzähligen Ausstellungen im Austausch mit der ganzen Welt. Rudolf Kedl wurde vor 90 Jahren, am 16. April 1928 in Stadtschlaining geboren, arbeitete in Wien und in Markt Neuhodis, wo er im November 1991 völlig überraschend verstarb. Talos wurde vor 50 Jahren in Wien geboren und wuchs in Markt Neuhodis auf. Als freischaffender Künstler arbeitet er in seinem Atelier in der Bundeshauptstadt und ebenso in seiner Heimat im Südburgenland. Dort hat er 2010 die mittlerweile viel beachtete Kunstwiese angelegt und aufgrund seiner intensiven Arbeitsphasen bereits zweimal erweitert.

In seiner Vielfalt steht er dem berühmten Vater um nichts nach. Längst hat er sich in seiner Arbeit emanzipiert und eine Entwicklung gezeigt, wie kaum ein zeitgenössischer Künstler in dieser Vielfalt und hohen Qualität, in diesem Ausmaß und dieser Ausprägung. Eine Auswahl seiner Werke, Texte und Fotos finden Sie im Netz unter www.talos-kedl.at sowie www.skulpturen-park.at.

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