Nachbarschaftshilfe Plus in Markt Allhau. Ganz viel Zusammenhalt und Unterstützung braucht es nun, um auch den zweiten Lockdown gut zu überstehen.

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 30. November 2020 (06:14)
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Simone Graf ist Koordinatorin der Nachbarschaftshilfe Plus.
Nachbarschaftshilfe Plus

Ausgangsbeschränkungen, Abstandsregeln, Absagen von Feiern und Festen, die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung wirken sich auf jeden Einzelnen aus. Besonders Ältere sind betroffen, da sowohl die Angst vor einer Infektion groß ist, aber auch die Einsamkeit und das Verlangen nach Unterstützung steigen. Diese bietet die Nachbarschaftshilfe Plus an, die trotz des zweiten Lockdowns, immer noch, jedoch mit leicht verändertem Angebot, stets bereit ist, tatkräftig im Alltag zu unterstützen. So ist es weiterhin möglich, den Einkaufsservice in Anspruch zu nehmen, bei welchem ehrenamtliche Mitarbeiter sowohl Einkäufe für Hilfsbedürftige tätigen, als auch die Lieferung dieser übernehmen. Ebenfalls weiterhin besteht die Möglichkeit, eine Medikamentenlieferung in Anspruch zu nehmen.

Gemeinsam gegen die Einsamkeit kämpfen

Neben dem Lieferangebot gibt es auch die Option den sogenannten „Telefonbesuchsdienst“ zu kontaktieren. „Dieser gibt die Möglichkeit, über das Telefon mit netten Ehrenamtlichen zu plaudern und das Herz auszuschütten,“ erläutert Simone Graf. Gerade das sei besonders wichtig, um gegen die Einsamkeit anzukämpfen. Ein kurzer Anruf würde maßgeblich helfen diese schwere Zeit ein bisschen einfacher zu machen, darum wird auch an der Menschlichkeit eines jeden Einzelnen appelliert, einfach mal zum Hörer zu greifen und kurz mit Oma und Co. über den Tag zu plaudern. Auch einmal für Angehörige einkaufen zu gehen, um so die fleißigen Mitarbeiter der Nachbarschaftshilfe Plus ein wenig zu entlasten und zu unterstützen, hilft.