Nachbarschaftshilfe auch nach Corona

Mischendorf ist die vierte Gemeinde im Bezirk, die sich am Projekt „Nachbarschaftshilfe Plus“ beteiligt.

Erstellt am 26. April 2020 | 03:14
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Foto: BVZ

Nachdem in den Gemeinden Markt Allhau, Wolfau und Loipersdorf-Kitzladen das Projekt „Nachbarschaftshilfe Plus“ schon erfolgreich läuft, ist nun auch die Gemeinde Mischendorf Projektpartner. „Trotz oder gerade wegen der Corona Krise wurde das Projekt im April auch in Mischendorf gestartet. Man hat auf die Krise reagiert, das soziale Angebot angepasst und jüngere Ehrenamtliche für die Mithilfe angesprochen“ erklärt dazu Projektleiterin Astrid Rainer.

Ehrenamtliche bieten Einkaufsdienste an

Im Rahmen von Einkaufsdiensten werden Dinge des täglichen Bedarfs und Lebensmittel von Ehrenamtlichen besorgt und nach Hause gebracht, das gleiche gilt für Medikamente, diese werden in der Apotheke geholt und ebenfalls heimgebracht.

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Diese Dienste sind gratis für Bürgerinnen und Bürger in allen Ortsteilen von Mischendorf, die Kosten für das Projekt trägt die Gemeinde, das Land stellt eine Co-Finanzierung zur Verfügung.

Übernommen werden diese Dienste von jungen Ehrenamtlichen, die sich wie Hanna Gollatz während der Krise engagieren möchten.

19 junge Ehrenamtliche derzeit im Einsatz

„Aktuell sind 19 jüngere Ehrenamtliche, die nicht in die Risikogruppe fallen, in der Gemeinde bereit, vor allem Älteren zu helfen“, ist Rainer stolz. Koordiniert wird das Projekt in Mischendorf von Michaela Krammer. Sie ist von Montag bis Freitag, von 8 bis 12 Uhr unter 0664/ 53 66 919 erreichbar.

Aktuell wird das Projekt „Nachbarschaftshilfe Plus“ in 21 Gemeinden des Burgenlandes umgesetzt. Weitere Informationen unter www.nachbarschaftshilfeplus.at