Burgenland stößt zur "Forschungsachse Süd". Einstieg mit fünf Prozent bei Joanneum Research - Neue Forschungsgruppe für "Smart Connected Lighting" in Pinkafeld.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 20. April 2018 (17:41)
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Die Steiermark, Kärnten und das Burgenland wollen in der Forschung stärker zusammenarbeiten. Das vereinbarten die Landeschefs Hermann Schützenhöfer (ÖVP), Peter Kaiser (SPÖ) und Hans Niessl (SPÖ) am Freitag bei einem Treffen in Weiz. Das Burgenland beteiligt sich mit fünf Prozent an der Forschungsgesellschaft Joanneum Research und engagiert sich im Forschungsbereich "Smart Connected Lighting".

Das Land Burgenland kauft dazu um 1,865 Mio. Euro im Wege einer Kapitalerhöhung Gesellschaftsanteile an der Joanneum Research und verpflichtet sich, zusätzlich einen jährlichen Gesellschafterzuschuss von 464.500 Euro zu leisten. Mit dem Kauf erhöht sich das Stammkapital der Gesellschaft um 180.000 Euro auf 3,6 Millionen Euro.

Künftig sind die Steiermark mit 80,75 Prozent, Kärnten über die BABEG Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft mit 14,25 Prozent und die Landesholding Burgenland mit fünf Prozent beteiligt. Der Kaufpreis soll in die Joanneum Research fließen und für den Aufbau und die Entwicklung des neuen Standortes der Joanneum Research in Pinkafeld verwendet werden.

Im Rahmen der neuen Eigentümerstruktur will man im dritten Quartal 2018 die neue Forschungsgruppe "Smart Connected Lighting" gründen. Sie wird bei "Materials", dem Institut für Oberflächentechnologien und Photonik der Joanneum Research, eingegliedert.

In den kommenden fünf Jahren soll ein Team von 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf diesem Gebiet in Abstimmung mit den regionalen Keyplayern forschen. "Mit 'Smart Connected Lighting' wollen wir eine Forschungseinheit aufbauen, die auf nationaler und auch auf internationaler Ebene eine führende Rolle sowohl in der Vorfeldforschung als auch im Technologietransfer zu Firmen einnehmen soll", erläuterte Joanneum Research-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl.