Schlaining: Lkws werden verbannt

Der Hauptplatz (Rochusplatz) ist nach Fertigstellung nicht mehr für Schwerfahrzeuge passierbar. Begegnungszone kommt.

Erstellt am 08. April 2021 | 05:56
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In Zukunft werden den Hauptplatz (Rochusplatz) keine Schwerfahrzeuge mehr passieren dürfen. Ausnahmen gibt es nur für die Anrainer, für die LKWs gibt es eine Ausweichroute. Außerdem entsteht eine Begegnungszone, sodass der neu gepflasterte Hauptplatz mehr frequentiert werden soll und kann.
Foto: Lexi

Aktuell befindet man sich im Plansoll, in einem Monat, am 7. Mai, sollen die Bauarbeiten sowie der neu gepflasterte Hauptplatz fertiggestellt sein. „Wir liegen im Zeitplan, es könnte nur sein, dass die Beleuchtung erst danach aufgestellt wird, da sich die Lieferung aufgrund der Pandemie verzögert“, erzählt Bürgermeister Markus Szelinger.

Zuletzt gab es auch Gerüchte darüber, dass ein Lkw-Fahrverbot seitens des Landes geplant sei und dort eine Begegnungszone errichtet werden soll. Wichtig ist dem Bürgermeister aber, „dass der Anrainer-Verkehr stattfinden kann.“ Dann könne er auch mit einem Lkw-Fahrverbot am Hauptplatz gut leben. „Ich begrüße natürlich diese Maßnahme.“ Apropos Lockdown: Der wurde zuletzt — aufgrund der geringen Frequenz — von der Gemeinde genutzt, dass Einbauten wie Strom, Wasser und Gas neu verlegt wurden, „sozusagen ein Totalangriff der Leitungen innerhalb der Stadtmauer“, so Szelinger abschließend.

Auf Nachfrage der BVZ heißt es seitens des zuständigen Landesrates Heinrich Dorner (SPÖ) zum geplanten Lkw-Fahrverbot in Schlaining: „Ja, es stimmt, am historischen Hauptplatz soll eine Begegnungszone entstehen. Das hierfür notwendige Lkw-Fahrverbot wurde seitens der Landesstraßenverwaltung bereits beantragt. Dazu wurde ein notwendiges Gutachten vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) erstellt.“

Weiters heißt es: Das Fahrverbot für Lastkraftfahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von mehr als 7,5 Tonnen im Bereich der L105 Schlaininger Straße bewirkt eine Verlagerung des Verkehrs auf das höherrangige Straßennetz mit weitaus weniger Ortsdurchfahrten.

Für diese Route zwischen der B50 im Norden und der B63 im Süden steht alternativ zur direkten Verbindung über die L105 zwischen Mariasdorf und Großpetersdorf als Ausweichroute die Strecke B50 - B63a - B63 zur Verfügung.