Nach schweren Unfällen: VP-Politiker „fordern Lösung“

Nach mehreren schweren Unfällen fordern drei ÖVP-Politiker dauerhafte Lösung für mehr Sicherheit.

Michael Pekovics
Michael Pekovics Erstellt am 07. Juni 2017 | 11:56
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Großpetersdorfs Vize Gregor Hafner, Stadtchef Georg Rosner und Bürgermeister Josef Horvath (ÖVP) fordern mehr Verkehrssicherheit für gefährliche Kreuzungen.
Foto: BVZ

In einer gemeinsamen Pressekonferenz verstärkten die drei ÖVP-Politiker Georg Rosner (Oberwart), Josef Horvath (Unterwart) und Gregor Hafner (Großpetersdorf) die Forderungen nach einer Entschärfung von mehreren gefährlichen Kreuzungen, an denen es zuletzt zu schweren Unfällen gekommen war (die BVZ berichtete). „Die Kreuzungen müssen für die Verkehrsteilnehmer sicherer gemacht werden“, ist sich das Trio einig.

Konkret gemeint sind die Kreuzungsbereiche B63a/Industriegebiet Unterwart (Farbenpartner) sowie die Kreuzung an der B63 bei Großpetersdorf beziehungsweise Jabing. „Der Verkehr auf den Umfahrungen Großpetersdorf und Oberwart hat zugenommen. Die bestehenden Verkehrssicherheitsmaßnahmen reichen nicht mehr aus“, meint Rosner und regt in diesem Zusammenhang erneut eine eigene Abfahrt zum Krankenhaus an:

Rosner will eigene Abfahrt zum Spital

„Das Land muss beim Neubau eine umfassende Verkehrsanbindung an die Umfahrungsstraße mit einplanen, damit der Stadtverkehr nicht noch zusätzlich belastet wird.“

Seitens des Landes heißt es aus dem Büro des zuständigen Landesrats Helmut Bieler, dass „die Kreuzung bei Großpetersdorf nach rückläufigen Unfalltendenzen von 2013 bis 2015 keine Unfallhäufigkeitsstelle mehr ist, das hat auch das Kuratorium für Verkehrssicherheit bestätigt“.

Aufgrund der Unfälle hat Landesrat Helmut Bieler (SPÖ) allerdings neue Verkehrszählungen in Auftrag gegeben, die in der Vorwoche durchgeführt wurden – Ergebnisse sind allerdings noch keine bekannt. Mögliche Varianten, wie die Verkehrssicherheit an der Kreuzung der B63 bei Großpetersdorf erhöht werden könnten, seien ein Kreisverkehr oder eine Ampelanlage.