Naturnahe Projekte in Loipersdorf-Kitzladen

In Loipersdorf-Kitzladen gibt es rund zehn Hektar Bienenweiden und in den Lafnitzauen viel Platz für Mensch und Tier.

Erstellt am 08. Juni 2020 | 03:31
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Viel Natur gibt es in und rund um Loipersdorf-Kitzladen und diese wird auch gehegt und gepflegt. So hat Bürgermeister Thomas Böhm im vorigen Jahr im Zuge eines Hangwasserschutzprojekts gemeinsam mit drei Landwirten die Idee einer Bienenweide umgesetzt. Auf insgesamt zehn Hektar Fläche entstand so eine „Veitshöchheimer Bienenweide“.

Die Mischung ist niedrig wachsend aus blühfreudigen Wildarten. Ringelblume und Sonnenblume blühen überwiegend im Ansaatjahr. Anschließend prägen zweijährige Arten wie der Natternkopf und die Königskerze sowie mehrjährige Arten wie die Flockenblume und diverse Kleearten den Bestand. Mehrjährige Stauden dominieren ab dem dritten Jahr das Erscheinungsbild. „Die Bienenweide ist auch ein Rückzugsort für viele Insekten und Niederwild“ erklärt René Pimperl, Landwirt und Ortsvorsteher von Kitzladen, der maßgeblich an der Umsetzung des Projekts beteiligt war.

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Er nutzt auch die „Alm im Tal“, wie er es nennt und hat seine Angus-Rinder von Mai bis November in den Lafnitzauen stehen. Auf fünf Hektar Weidefläche finden die Rinder alles, was sie brauchen. Mit der sogenannten „Rotationsbeweidung“ werden die Rinder immer wieder umgestellt, damit wird die Fläche optimal ausgenutzt. Zusätzlich steht den Tieren noch eine Heuraufe zur Verfügung, das Wasser kommt direkt aus der Lafnitz. So sind sie immer gut versorgt.