„Weißfleck in Wiesfleck ist weg“. Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft errichtet nicht nur den Kindergarten, sondern baut auch endlich Wohnungen in Wiesfleck.

Von Carina Fenz. Erstellt am 08. Januar 2020 (05:49)
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Bis zur letzten Gemeinderatssitzung im Dezember 2018 war die Großgemeinde ein weißer Fleck in der Wohnungsbaukarte der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG). Im Zuge des einstimmigen Beschlusses für den Neubau des Kindergartens stimmten die Parteien auch dafür, dass gegenüber neue Wohnungen errichtet werden. Damit wird auch das langjährige Kapitel geschlossen.

Fertigstellung bereits für September 2021 geplant

„Der Weißfleck in Wiesfleck ist jetzt weg. Wir freuen uns, dass wir mit Wiesfleck die letzte Gemeinde im Bezirk Oberwart als Partner gewinnen konnten“, erklärte OSG-Direktor Alfred Kollar. Man gewann nicht nur die Ausschreibung des Neubaus des Kindergartens, sondern auch des Wohnprojektes. Die Pläne von beiden Objekten werden dabei vom Oberwarter Martin Schwartz geplant. Beide Projekte befinden sich schon sehr weit in der Ausführung, bereits Anfang September 2021 soll der Kindergarten mit Kinderkrippe fertig sein, die Wohnungen sollen kurz darauf ihrer Bestimmung übergeben werden. Für die Großgemeinde mit Bürgermeister Christoph Krutzler ist es eine Investition in die Zukunft. Denn durch den Neubau kann der Kindergarten künftig mit drei Gruppen und einer Kinderkrippe geführt werden.

Zur Geschichte: Der vorhandene Kindergarten wurde zu klein und war in die Jahre gekommen. Nach einer intensiven Abklärung, ob der bestehende Kindergarten um- und ausgebaut werden soll, entschied man sich für einen Neubau. „Der Umbau und die Erweiterung des Bestandes hätte dieselbe finanzielle Belastung für die Gemeinde bedeutet“, so Bürgermeister Christoph Krutzler.

Einigkeit der Parteien im Gemeinderat

Die Gesamtkosten des Projektes belaufen sich auf rund drei Millionen Euro. Die Abfinanzierung soll über einen Zeitraum von 30 Jahren erfolgen. Die Aufsichtsbehörde prüfte die finanzielle Vertretbarkeit des Vorhabens bereits und beurteilte es positiv. Im Gemeinderat gab es bei der Sitzung im Dezember nur positiven Tenor, ÖVP, SPÖ und FPÖ waren sich bei der Beschlussfassung einig: „Für unsere Kinder sollte uns der beste Kindergarten gut genug sein.“