Pendlerbusse starten von Oberwart und Güssing nach Graz. Ab kommenden Montag, 2. März, ist es möglich, von Oberwart und Güssing in rund eineinhalb Stunden mit dem Bus nach zu Graz pendeln – Verbesserung für den Süden.

Von Carina Fenz. Erstellt am 28. Februar 2020 (03:17)
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Präsentierten das Projekt: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrat Heinrich Dorner (v.r.).
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Aufatmen können die Pendler aus dem Bezirk Oberwart und Güssing, denn ab kommenden Montag gibt es für sie schnellere Busverbindungen nach Graz. „Da es bisher keine zeitlich zumutbaren Busverbindungen gab, soll sich das ändern. Güssing und Oberwart werden an das bestehende Liniennetz angebunden, mit einer Fahrtzeit von rund eineinhalb Stunden pro Strecke“, erklärte Landesrat Heinrich Dorner bei der Präsentation in Bad Tatzmannsdorf.

„Da es bisher keine zeitlich zumutbaren Busverbindungen gab, soll sich das ändern"

„Wir starten mit dem 2. März, von Oberwart wird es in der Früh drei Buslinien geben, eine um 4.05 Uhr, eine um 5.05 Uhr und eine um 5.45. Am späten Nachmittag fahren dann drei Linien zurück.“ Ab Güssing wird es anstatt drei nun vier Linien geben. Um 4.00, 5.00, 5.40 und 5.55 Uhr fahren Postbusse in die Steiermark, dann wieder Linien ins Südburgenland zurück.“

Der Bedarf sei gegeben, denn mehrere 100 Pendler haben bereits den Bedarf nach einer guten Busverbindung angemeldet. „Werden die Busverbindungen gut angenommen, sind verbesserte direkte Verbindungen von Güssing und Oberwart nach Graz und zurück angedacht“, erzählte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil bei einer Pressekonferenz in Bad Tatzmannsdorf. Bei vorhandenem Potenzial soll es in Zukunft eine burgenländische Linie werden. „Das bedeutet, entweder schreiben wir die Linie aus oder machen das im Eigenbetrieb“, so Doskozil. Er könne sich von Güssing aus Stationen in Heiligenkreuz, Neustift bei Güssing oder Oberwart vorstellen, der dann aber direkt nach Graz fährt. „Das hat natürlich auch Einfluss auf die Zeiten.“

Betrieben wird die Buslinie nun ein Jahr von der Postbus AG. „Danach werden wir nach einer Evaluierungsphase entscheiden, wie diese Linien weitergeführt werden“, sagte Doskozil abschließend.