Wirtshaus wird zum Wohnhaus

Erstellt am 03. Juli 2022 | 05:37
Lesezeit: 2 Min
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OSG-Obmann ALfred Kollar, Bürgermeister Wolfgang Brunner, Verbandsassistentin Larissa Pock, Vizebürgermeister Roman Dietrich und Architekt Mario Schiller vor dem Gasthaus Konrath in Oberdorf, statt dem eine Wohnanlage entstehen soll.
Foto: OSG
Vier Reihenhäuser, acht Wohnungen und in Kooperation mit der Gemeinde Platz für einen Nahversorger und eine Arztordination – das ist der Plan für das OSG-Projekt, das im Frühjahr 2023 in Oberdorf starten soll.
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Die Karten liegen seit kurzem am Tisch: Die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG) wird auch in Oberdorf ein großes Projekt starten.

Aus zwei alten Gewerbeflächen, dem ehemaligen Gasthaus von Betreiber Eduard Konrath und dem anschließenden Ex-Lager des Stefri-Frischeteams Halper, soll eine flotte Wohnanlage entstehen, wie OSG-Obmann Alfred Kollar gegenüber der BVZ erklärt: „Die beiden Gebäude stehen noch. Geplant ist, sie im Winter dieses Jahres abzureisen und dann voraussichtlich im Frühjahr 2023 mit den Bauarbeiten der neuen Gebäude zu starten.“

Neu kommen soll konkret ein Haus, das im Erdgeschoss Platz für einen Nahversorger und eine Arztordination bietet und im Obergeschoss zwei Wohnungen mit Dachterrasse beheimatet. Zudem am Plan: eine Wohnanlage mit sechs Wohnungen und vier Reihenhäuser konzipiert als Doppelhäuser.

Kollar: „Wir hatten schon länger Interesse, das aufgelassene Gasthaus Konrath zu kaufen und dort Wohnanlagen zu errichten. Seitens der Gemeinde ist dann der Wunsch aufgekommen, sich mit einem Nahversorger und einer Arztordination am Projekt zu beteiligen, was unser Interesse wiederum dann klarerweise nochmals gesteigert hat.“ Oberdorfs Bürgermeister Wolfgang Brunner bestätigt die Kooperation: „Wir haben im Gemeinderat beschlossen, dass wir da definitiv mitziehen möchten.“

Über den Sommer soll die Planung des gesamten Projekts vorangetrieben werden, im Herbst dann die notwendigen Behördenverfahren über die Bühne gehen, dann werde sich auch weiteres Konkretes sagen lassen, so Koller und Brunner unisono. Die Vorfreude ist beiden jedenfalls anzumerken.

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