„Anschlussdenkmal“ wird zu „Denk-Ort“. Das, im Jahr 1939 errichtete, sogenannte „Anschlussdenkmal“ („Mahnmal“) in Oberschützen wird renoviert.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 08. August 2018 (04:12)
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Soll ab Herbst saniert werden. Das „Anschlussdenkmal“ („Mahnmal“) in Oberschützen. Zudem will eine Arbeitsgruppe die Geschichte des „Mahnmals“ aufarbeiten.

Im Gedenkjahr 2018 „100 Jahre Republik“ setzt sich die Gemeinde Oberschützen verantwortungsvoll und bewusst mit der Vergangenheit des Ortes auseinander. Konkret steht dabei das 1939 errichtete sogenannte „Anschlussdenkmal“ („Mahnmal“) im Mittelpunkt des Interesses. Erinnerung – Verantwortung – Zukunft. „Dies sind für die Gemeinde keine leeren Worte“, sagt Bürgermeister Hans Unger.

Gestaltung zu Lern- und „Denk-Ort“

Der Gemeinderat habe daher die Sanierung des renovierungsbedürftigen „Mahnmals“ beschlossen, die im Herbst des heurigen Jahres in Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt durchgeführt wird. Weiters wurde auf Initiative von Bürgermeister Unger bereits im Frühjahr eine „Arbeitsgruppe für das Mahnmal“ gegründet. Sie widmet sich bis zum Jubiläumsjahr 2021 „100 Jahre Burgenland“ der Planung und Umsetzung eines weitreichenden Konzeptes zum „Mahnmal“.

Dabei sollen verschiedenste Aspekte Berücksichtigung finden: Von wissenschaftlich fundierter Darstellung historischer Entwicklungen und Fakten über die Gestaltung des Ortes als Informations-, Lern- und „Denk-Ort“ bis zur Möglichkeit künstlerischer Auseinandersetzung mit dem Bau und seiner Geschichte.

„Wir nehmen unsere Verantwortung sehr ernst“, sagt der Bürgermeister und meint weiter: „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, durch die Einrichtung der Arbeitsgruppe einen Prozess zu starten, in dem wir uns in den nächsten Jahren intensiv und konstruktiv mit dem „Mahnmal“ („Anschlussdenkmal“) und all den Fragen, die damit verbunden sind, auseinandersetzen.“