Bauarbeiten an Wohnungen vorerst gestoppt

Erstellt am 22. Mai 2022 | 05:20
Lesezeit: 3 Min
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Die Bauarbeiten der „Millennial Wohnungen“ gehen vorerst nicht weiter. Hier hätten von der Firma IMMO-Sandy & Partner‘s zehn Wohnungen und 13 Reihenhäuser entstehen sollen.
Foto: A. Kunczer
IMMO-Sandy & Partner‘s wäre eigentlich mitten in Bauarbeiten für Wohnungen in Oberschützen. Diese sind vorerst auf Eis gelegt, die Firma hat Insolvenz angemeldet.
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Das Unternehmen IMMO-Sandy und Partner’s hat seinen Sitz in Oberwart. Bereits 2020 hat diese begonnen, in Oberschützen Wohnungen, Reihenhäuser und Einfamilienhäuser zu bauen. Schon seit längerer Zeit steht es allerdings still auf der Baustelle und das wird sich auch so schnell nicht ändern. „Das Projekt wurde noch nicht fertiggestellt, es läuft ein Konkursverfahren“, so Ortschef Hans Unger.

Das Unternehmen hat nämlich Insolvenz angemeldet, verwaltet wird das Unternehmen nun vom Rechtsanwalt Wolfgang Steflitsch aus Oberwart. „Das Unternehmen kann wirtschaftlich nicht weitergeführt werden. Es musste geschlossen werden, sodass nicht noch mehr Schulden entstehen“, so Steflitsch. Von den zehn Wohnungen und 13 Reihenhäuser wurde bis dato nur eine Wohnung verkauft. „Mit der Käuferin liegt eine vertragliche Vereinbarung vor“, so der Rechtsanwalt.

In Zukunft soll das gesamte Bauprojekt verkauft werden, davor wird allerdings noch ein Gutachten benötigt. „Grundlage der Veräußerung ist ein Gutachten eines gerichtlichen Sachverständigen. Wir wollen mit diesem Gutachten schon beginnen, aber der Projektbetreiber weigert sich mitzuarbeiten“.

Auf Nachfrage der BVZ wollte sich der Betreiber ebenfalls nicht zum Vorfall melden. Der Vermittler von IMMO Sandy & Partner‘s erzählte im Gespräch mit der BVZ, er habe „schon länger nichts mehr von der Firma gehört“.

Projekt soll so schnell wie möglich verkauft werden

Der Rechtsanwalt hofft dennoch auf einen Termin mit dem Sachverständigen im Mai. „Mir ist wichtig, dass das Objekt so rasch wie möglich an einen soliden Projektbetreiber weitergegeben werden kann. Wobei mir wichtig ist, dass dieser neue Betreiber in bestehende Vertragsverhältnisse eintritt, damit die Dame nicht gefährdet ist“, so Steflitsch.

Falls alles klappt, soll das Projekt im Herbst dann an den Höchstbietenden verkauft werden. „Es gibt bereits mehrere Interessenten, darunter einige Baufirmen“, erklärt der Rechtsanwalt. Sobald ein neuer Betreiber festgelegt wird, sollen die Bauarbeiten wieder aufgenommen und das Projekt fertiggestellt werden.

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