Selbstvermarkter: Direkt vom Naturhof. Astrid Schranz hat sich, gemeinsam mit ihrem Mann, den Traum vom eigenen Naturhof samt Hofladen erfüllt.

Von Rosa-Stefanie Nutz. Erstellt am 28. Juni 2020 (06:04)
Besuch am Hof. Astrid Schranz und Landeshauptmannstellvertreterin Astrid Eisenkopf.
LMS/D. Fenz

Im Jahr 2016 standen Astrid Schranz und ihr Mann Otmar vor einer der größten Entscheidungen ihres Lebens, länger die Wiener Stadtluft schnuppern oder den, in Oberschützen gelegenen Bauernhof von Otmars Eltern übernehmen. Schon länger spielten die beiden mit dem Gedanken und mit einer Portion Mut und natürlich nach guter Überlegung, wurde die Landwirtschaft zum Naturhof Schranz.

Was das genau bedeutet? Möglichst kein Plastik, rund 19 Kulturen und eine regenerative Landwirtschaft mit Mikroorganismen, so sollen sich die Felder mit möglichst wenig Eingriffen von der konservativen Landwirtschaft der letzten Jahrzehnte erholen. „Denn die Natur kann von keinem belehrt werden, die weiß schon, was richtig ist“, so der Leitspruch des Hofes. Die Erzeugnisse werden von Astrid Schranz, die auch zertifizierte Kräuter- und grüne Kosmetik Pädagogin ist, zu Schmankerln für den Hofladen verarbeitet, natürlich bio, regional, und mit ganz viel Liebe. Aber nicht nur selbst legt die Landwirtin Hand an, in Workshops über Kräuter, Naturkosmetik aber auch Brotbacken versucht sie, ihr Wissen weiter zu geben.

Weitere Infos zum Hof: www.schranz.bio.

„Nahversorgung sichert Lebensqualität in den Dörfern, trägt wesentlich zur Erhaltung der lokalen Betriebe bei und stärkt regionale Wirtschaftskreisläufe“, erklärt Landeshauptmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf bei einem Besuch am Naturhof Schranz.