Wild Volleys: „Dürfen mit dem Training starten“

Die U20-Meisterschaft wurde in den Spitzensport aufgenommen. Das erfreut nicht nur das Oberhaupt.

Erstellt am 29. Januar 2021 | 01:20
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Zurück in der Halle. Sophie Grabenbauer, Helene Aus der Schmitten, Leonie Huber, Anne Nowak, Milla Prenner, Lisa Szabo, Daphne Strobl, Lena Pertl (hinten v.l.), Caroline Poandl, Carla Jany, Alina Marth, Anna Lena Koch und Lea Schabhietl (vorne v.l.). nahmen am Montag das Training auf.
Foto: BVZ

Bisher stand der Spielbetrieb bei den Wild Volleys aus Oberschützen in der Österreichischen U20-Meisterschaft (ÖM) und auch in der Steirischen Meisterschaft still. Vergangenen Montag erhielt Obmann Florian Sedlacek die erfreuliche Nachricht, dass die ÖM-U20 und ihre Mannschaften von der Bundesregierung den Spitzensportstatus erhielten und so trotz Krisenzeiten ihre Spiele und Trainingseinheiten austragen dürfen.

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Jetzt sind Tests und ein Tagebuch Pflicht

„Das bedeutet für uns, dass wir altersmäßig reinpassen und mit dem Mannschaftstraining starten“, erklärt der Klubboss, der sich über die Entscheidung freut, obwohl sie auch viel Arbeit für ihn und die Vereinsfunktionäre bedeutet. Der administrative Aufwand etwa, der groß ist. Es müssen wöchentliche Covid-19-Tests durchgeführt und ein Gesundheitstagebuch geführt werden. „Wir nehmen die Chance aber gerne an.“ Mit der Entscheidung wurde auch die Meisterschaft umgestellt. Es wird mehrere Runden geben, die österreichweit durchgeführt werden, während es im Vorjahr in zwei Tagen und einem Gruppenmodus ausgetragen worden wäre, aber wegen des Coronavirus dann nicht stattfand. „Wir steigen wohl Ende März in unsere Gruppe ein.“ Für den Spitzensport dürfen 16 Mädchen gemeldet werden, Oberschützen wird dies auch ausschöpfen. „Wir wollen den Mädchen die Möglichkeit zum Volleyball geben, das Training soll dreimal in der Woche durchgeführt werden.“ Aktuell muss er abklären, wie sich das mit schulischen Verpflichtungen vereinbaren lässt, da sich einige Spielerinnen in der Maturaklasse des BSSM befinden.