599 Personen suchten 2016 im Gewaltschutzzentrum Hilfe. 599 Personen haben im heurigen Jahr im Gewaltschutzzentrum Burgenland in Oberwart Hilfe gesucht. 442 Betroffene seien Frauen gewesen, erklärte Frauenlandesrätin Verena Dunst (SPÖ) am Donnerstag in Eisenstadt vor Journalisten. Bei den Betretungsverboten sei es mit bisher 184 Fällen zu einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahr gekommen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 29. Dezember 2016 (12:35)
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Positiv konnte die Frauenlandesrätin vermerken, dass die Zahl der schutzsuchenden Frauen in den Betreuungseinrichtungen dieses Weihnachten nicht gestiegen sei. Damit setze sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Sowohl im Sozialhaus Oberwart als auch im Frauenhaus Eisenstadt betrage die Auslastung im Schnitt etwa 60 bis 70 Prozent.

2017 würden verschiedene Schwerpunkte gesetzt, kündigte Dunst an. Unter anderem wolle man Frauen in die Selbstständigkeit bringen und aus der "Teilzeit-Falle" herausholen. Dunst kritisierte dabei erneut die niedrigere Entlohnung in frauentypischen Berufen. Ihre Bilanz für das heurige Jahr falle positiv aus, ergänzte sie. Es sei viel für die Frauen erreicht worden.