AMS auf Personalsuche

Erstellt am 12. August 2022 | 04:42
Lesezeit: 2 Min
Symbolbild AMS
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Foto: APA (Pfarrhofer)
Die Arbeitslosigkeit ist auch im Juli im Bezirk Oberwart wieder gesunken. Beim AMS selbst ist man dringend auf Personalsuche.
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Fast 19 Prozent weniger an vorgemerkten arbeitslosen Personen gibt es mit Stand Ende Juli im Bezirk (Vergleich zu 2021). Auch die Teilnahme an Schulungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 Prozent gesunken. „Diese Entwicklung ist sehr erfreulich“, so Dietmar Strobl, Leiter des AMS Oberwart.

Jedoch: Die Zugänge an offenen Stellen waren zu Jahresbeginn wesentlich höher als im Vorjahr, seit Mai jedoch unter dem Vorjahresschnitt. Der Bestand an offenen Stellen liege immer noch um fast 30 Prozent über dem Vorjahreswert.

Wie schwierig es ist, geeignete Jugendliche als Lehrling zu bekommen, verspürt man beim AMS gerade selbst, so der Leiter des AMS Oberwart. „Auch von Kündigungen wird das AMS nicht mehr verschont. Bessere Jobangebote, höhere Entlohnung, flexiblere Arbeitszeiten sind hier Themen“, schildert Strobl. Solch einen unerwarteten Personalausfall zu kompensieren, neue Mitarbeiter zu finden und ein Jahr auszubilden bevor sie voll einsatzfähig sind – das stelle auch das AMS, wie viele andere Unternehmen, vor enorme Herausforderungen.

Aktuell sind drei neue Mitarbeiter in Ausbildung, ein Lehrling wurde kürzlich eingestellt, auch mit befristeten Dienstverträgen helfe man sich, so Strobl, über die Runden. Kopfzerbrechen bereite auch, dass man bis zu sechs Mitarbeiter durch Pensionierungen ersetzen müsse.

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