Bodenmarkierungen als große Hürden. Arbeitssitzung des Oberwarter Gemeinderates mit zahlreichen Formalbeschlüssen – und einem Aufreger für Fußgänger.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 30. März 2017 (05:03)
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Problem. Menschen mit Rollstuhl oder Rollator tun sich auf den Zebrastreifen schwer.
BVZ

Einstimmige Beschlüsse beim Nachtragsvoranschlag und Rechnungsabschluss 2016 sowie bei Grundstücksangelegenheiten und Wohnungsvergaben – fast wäre die Sitzung des Oberwarter Gemeinderates harmonisch verlaufen. Vor Beginn sorgte allerdings noch ein Antrag der SPÖ für einen Heizkostenzuschuss für Diskussionen: Der Antrag auf Erweiterung der Tagesordnung wurde nicht angenommen, zwei ÖVP-Mandatare stimmten nicht zu. Begründung: Ein zusätzlicher Zuschuss sei budgetär nicht gedeckt, ergo nicht möglich.

Bodenmarkierungen sollen begutachtet werden

Interessant wurde es dann beim Punkt „Allfälliges“. FPÖ-Gemeinderat Werner Knopf regte an, die Bodenmarkierungen in der Stadt zu begutachten. Diese seien teilweise so hoch, dass Menschen im Rollstuhl oder mit Rollator Probleme hätten, drüberzufahren. Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP) versprach, dass man die Markierer bei ihrem nächsten Besuch in der Stadt dazu auffordern werde, die Markierungen zu schleifen und zu erneuern, anstatt eine Schicht nach der anderen aufzutragen.