Energie Burgenland : Fernwärme-Kraftwerk geplant?. Gemeinde schließt acht neue Objekte am bestehenden Kraftwerk an, das ist jetzt auch für Oberwarter Haushalte möglich.

Von Michael Pekovics. Erstellt am 05. Juli 2017 (05:50)
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Seit der jüngsten Gemeinderatssitzung vergangenen Mittwoch ist die „take or pay“-Vereinbarung der Gemeinde mit der Energie Burgenland Geschichte. Unter anderem auch deshalb, weil insgesamt acht neue Gebäude an das bestehende Biomassenetz angeschlossen werden (BAKIP Übungskindergarten und Küche, Polytechnische Schule und Berufsschule, EMS/ASO, Kinderkrippe, Freibad, Burgenlandhalle, Internat Campus) und damit die von der Stadt abgenommene Energie ausreicht, um künftig nichts mehr zahlen zu müssen. Im Gegenzug dürfte die Energie Burgenland auf einige offene Forderungen aus den vergangenen Jahren verzichten.

„Wir prüfen Ausbau oder neuen Standort“

Bürgermeister Georg Rosner (ÖVP) bedankte sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich bei Stadträtin Ilse Benkö (FPÖ), die in die Verhandlungen miteingebunden war. „Vereinbarungen die über Jahrzehnte abgeschlossen werden, dürfen keinesfalls zum Nachteil der Bevölkerung von Oberwart ausfallen. Mit diesem Ergebnis haben wir sowohl finanziell als auch ökologisch ein herzeigbares Resultat“, sagt Benkö in einer Aussendung.

Die neuen Gebäude sollen bis zur nächsten Heizperiode angeschlossen sein, der Bau der Leitungen beginnt, sobald die Ausschreibungen über die Bühne sind. „Diese Lösung ermöglicht den Anschluss von weiteren Kunden, auch von privaten Haushalten“, sagt Vorstandsdirektor Alois Ecker. Ob das Werk ausgebaut werden müsse oder ein neuer Standort gesucht werde, müsse erst geprüft werden.