Erfolgsprojekt feiert Geburtstag: Hilfe zur Selbsthilfe. Case Manager unterstützen seit zehn Jahren Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Im Bezirk Oberwart ist Michael Artner unterwegs.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 28. November 2019 (02:28)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
Die burgenländischen Case Manager helfen seit zehn Jahren Versicherten, einen Weg aus der Krise zu finden.
BGKK

Eines der Erfolgsprojekte der Burgenländischen Gebietskrankenkasse feiert heuer seinen zehnten Geburtstag. Die Case Manager unterstützten unter dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“ seit einem Jahrzehnt Menschen in schwierigen Lebenssituationen. So wurden in den vergangenen zehn Jahren vom Case Management 7.191 Versicherte umfassend betreut. Weiteren 11.640 Menschen konnte mit Kurzintervention die erforderliche Unterstützung geboten werden.

Das Case Management ist ein kostenloses Service für alle Versicherten der Burgenländischen Gebietskrankenkasse. Die Case Manager begleiten und unterstützen ihre Klienten durch das Gesundheits- und Sozialsystem, bis sie ihren Alltag wieder selbst meistern können beziehungsweise eine passende langfristige Unterstützung gefunden wurde.

Gemeinsam mit den Klienten und ihren Angehörigen stellt der betreuende Case Manager den Unterstützungsbedarf fest und bietet die passenden Unterstützungsangebote an. Im gesamten Verlauf der Betreuung geschieht nichts ohne Zustimmung der Klienten. Ob nur eine kurze Hilfestellung bei diversen Anträgen oder Hilfe für einen behindertengerechten Wohnungsumbau benötigt wird: Die Case Manager sind dafür da, diese Menschen zu unterstützen, schwierige Lebenssituationen zu meistern und Wege aus der Krise zu finden. In Zukunft wird es auch eine enge Vernetzung mit den Case und Care Managern des Landes Burgenland gebe, die jedoch hauptsächlich für den Pflegebereich zuständig sind.

Case Management-Team der Burgenländischen Gebietskrankenkasse: Alexandra Vuk (Neusiedl am See), Birgit Schwendenwein und Sonja Baldrian (Eisenstadt), Günter Kovacs (Neusiedl/Eisenstadt/Mattersburg), Walter Ferstl (Mattersburg/Oberpullendorf), Michael Artner (Oberwart) und Sandra Marosits (Güssing/Jennersdorf).