Gastroprojekt: „PinkaCenter“ bringt bis zu 100 Jobs

Klaus Glavanics errichtet beim Inform-Kreisverkehr in Oberwart eine Betriebsküche und Büros. Baustart ist bereits im kommenden Jahr.

Erstellt am 24. Dezember 2020 | 06:26

Den Plan, eine Betriebsküche in Oberwart zu errichten, hat Klaus Glavanics schon länger. Das Stammhaus für sein Cateringunternehmen in Markt Neuhodis ist nämlich längst zu klein geworden. „Wir liefern für Essen auf Rädern und machen über kurz oder lang aber auch wieder Catering für große Events in Wien. Da braucht es einfach mehr Platz“, bekräftigt Glavanics den Entschluss. Ein Grundstück beim Inform Kreisverkehr war bereits im Vorjahr gefunden, aber jetzt soll auch der Bau des „PinkaCenter“ starten. Die Pläne (siehe Bilder rechts) sind fast finalisiert, das Projekt bietet so einiges.

Gekocht werden bis zu 1.500 Essen pro Tag

Auf knapp 2.500 Quadratmeter entsteht eine Betriebsküche, die rund 500 Quadratmeter hat und wo bis zu 1.500 Essen pro Tag gekocht werden, ein Marktrestaurant, die ersten Co-Working-Space Räumlichkeiten des Südburgenlandes, Büro- und Geschäftsflächen und eine Event-Location samt Rooftop-Bar für Feierlichkeiten, Veranstaltungen und Seminare, die Platz für bis zu 150 Personen bietet. „Das ‚PinkaCenter‘ wird bis zu 100 Arbeitsplätze bringen und besonders stolz bin ich auch auf die Schaffung der ersten Co-Working-Space Räumlichkeiten des Südburgenlandes. Das ist einzigartig“, erklärt Glavanics, der erst im heurigen Sommer das Stadthotel „Telegraph“ in der Oberwarter Schulgasse eröffnet hat.

Auch die ersten Mieter hat Glavanics für sein Projekt gefunden. „Im Untergeschoss werden eine Versicherung und ein Dienstleistungsbetrieb einziehen, einige Büroflächen sind aber noch frei“, so Glavanics.

Abholshop wird 24 Stunden geöffnet sein

Mit dem Marktrestaurant inklusive Abholshop wird Glavanics ein neues Geschäftsfeld im Südburgenland erschießen. „Das spezielle an dem Restaurant wird sein, dass es ein neuartiges Konzept mit sich bringt. Es wird ein Selbstbedienungsrestaurant mit verschiedenen Tagesmenüs, es soll aber auch Speisen „A la Carte“ geben“, erklärt der Unternehmer, der mit seinem neuen Gastro-Konzept auch Schulen ansprechen möchte. „Bio wird natürlich auch ein großes Thema bei uns spielen“, so Glavanics.

Fertigstellung ist für Ende 2021 geplant

Bei der Errichtung des „PinkaCenters“ wird speziell auf Nahhaltigkeit geschaut. „Wir werden viel Holz verwenden und es wird auch eine Photovoltaikanlage geben.“ Die Fertigstellung des Hauses soll bereits Ende 2021 erfolgen, „wenn wir wie geplant, mit den Ausschreibungen bald starten, dann kann sich das auf jeden Fall ausgehen“, ist Glavanics überzeugt.