Gebietskrankenkasse: Genehmigung für Umzug erteilt. Die Burgenländische Gebietskrankenkasse darf nun doch in neue Räumlichkeiten ziehen, Baustart erfolgt im nächsten Jahr.

Von Dorothea Müllner-Frühwirth. Erstellt am 28. Dezember 2018 (04:09)
C. Fenz
Obmann Hartwig Roth und Direktor Christian Moder sind sehr erfreut, dass es zu einem Standortwechsel kommt, der zum Vorteil für alle Beteiligten ist.

Bereits im Herbst 2017 hat der Vorstand der Burgenländischen Gebietskrankenkasse beschlossen, die Außenstelle Oberwart in die Waldmüllergasse zu verlegen und einen Mietvertrag mit der Oberwarter Siedlungsgenossenschaft abzuschließen. Doch im ersten Anlauf wurde der Standortwechsel von der Kontrollversammlung abgelehnt.

Einigung nach harten Verhandlungen

Nun scheint eine gütliche Einigung erfolgt zu sein: Die Bundesministerin für Gesundheit Beate Hartinger-Klein hat die Standortverlegung genehmigt. Erzielt wurde diese Einigung durch Gespräche von Finanzlandesrat Hans Peter Doskozil und Landeshauptmann-Stellvertreter Johann Tschürtz mit der Ministerin. „Das ist ein großer Erfolg für Oberwart und das gesamte Südburgenland. Der lösungsorientierte Verhandlungsstil Doskozils hat den Weg nach einer monatelangen Diskussion endlich freigemacht. Damit ist sichergestellt, dass Oberwart als Standort der Gebietskrankenkasse erhalten bleibt und es für die Bevölkerung Service vor Ort in einem zeitgemäßen Umfeld gibt“, sagt SPÖ-Sozialsprecher Landtagsabgeordneter Christian Drobits.

Die BGKK sieht der räumlichen Veränderung durchwegs positiv entgegen. Die Standortverlegung bringt Vorteile für die Versicherten und Mitarbeiter, und ist auch aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen notwendig.

Die bestehende Außenstelle ist zu klein und vertrauliche Gespräche mit den Versicherten können hier kaum geführt werden. Außerdem wird in Zukunft Platz für Projekte der Gesundheitsförderung und Prävention benötigt. Die BGKK legt bei der Planung der neuen Außenstelle besonders großen Wert darauf, dass die Dienstleistungen für die Versicherten behindertengerecht auf einer Ebene angeboten werden können.

Auch BGKK Obmann Hartwig Roth zeigt sich erleichtert, dass die Entscheidung, doch noch zum Vorteil der Versicherten und im Sinne der BGKK getroffen wurde. „Mit dem derzeitigen Zustand der Räumlichkeiten handeln wir gegen das Gesetz“, warnte Roth bereits im Herbst.

Der Bau wird von der OSG ausgeführt, Start dafür ist im nächsten Jahr. „Im Erdgeschoß werden sich die Räumlichkeiten für die Burgenländische Gebietskrankenkasse befinden, im Obergeschoß entstehen Wohnungen“, erklärt dazu OSG-Obmann Alfred Kollar.